Gaßner: Für die Wiederaufnahme des Gelegenheitsverkehrs zwischen Rechberg und Saxen

Gaßner: Parlamentarische Anfrage zu unzumutbarer SchülerInnenbeförderung

Wien (SK) - Mit Beginn des Schuljahres 2007/08 wurde für eine Gruppe von SchülerInnen, die in Rechberg (OÖ) wohnhaft sind und in Saxen die Musikhauptschule besuchen, der Transport von und zur Schule von Gelegenheits- auf Linienverkehr umgestellt. Begründet wurde das seitens des für die Genehmigung der Freifahrt zuständigen Finanzamtes in Linz durch die Gesetzeslage, die eine eindeutige Vorrangstellung des öffentlichen Verkehrs gegenüber dem Gelegenheitsverkehr vorsieht. Die betroffenen Familien bemühen sich seither mit der Unterstützung durch die Musikhauptschule um eine Wiederaufnahme des Gelegenheitsverkehrs, bisher vergeblich. ****

SPÖ-Abgeordneter Kurt Gaßner, dem der Sachverhalt via Elternvertretung (Franz Handlgruber) bekannt gemacht wurde, hat nun eine Parlamentarische Anfrage an den hierfür zuständigen Finanzminister eingebracht, um eine neuerliche Prüfung zu erwirken:
"Die Einstellung des Gelegenheitsverkehrs hat meiner Meinung nach unzumutbare Auswirkungen auf die SchülerInnen: der Schulweg ist jetzt länger, gefährlicher und äußerst beschwerlich. In so einem Fall können öffentliche Verkehrsmittel sicher nicht als bessere Variante der SchülerInnenbeförderung durchgehen."

Bis zum Schulschluss im Jahr 2007 fuhren die Kinder mit dem Schulbus direkt von Rechberg nach Saxen, wo sie so zeitig ankamen, dass sie ausreichend Zeit zum Umziehen und zur Vorbereitung auf den Unterricht hatten. Im Schulbus hatten sie Sitzplätze und auch ausreichend Platz für ihre Schultaschen und Musikinstrumente. Seit September 2007 müssen die SchülerInnen per Bus nach Perg und von dort per Zug nach Saxen fahren. Beide Verkehrsmittel sind so überfüllt, dass sie die ganze Strecke über stehen müssen.

Außerdem hat der Zug meistens Verspätung, sodass die Kinder oft zu spät zur Schule kommen, auch wenn sie nach der Überquerung der unfallträchtigen B 3 mit Schultaschen und Instrumenten beladen querfeldein über ein Feld laufen. "So einen Arbeitsweg sollte man mal einem Erwachsenen zumuten! Wenn ich höre, wie diese 10- bis 14-Jährigen sich täglich abhetzen müssen und dann manchmal sogar zu Schularbeiten zu spät kommen, frage ich mich, wie sich das auf die schulische Leistungsfähigkeit auswirkt. Da muss sich dringend etwas ändern!", meint Gaßner.

Petition ans Parlament

Um den Forderungen noch mehr Gewicht zu verleihen, hat der SPÖ-Politiker auch eine Parlamentarische Petition in der Region initiiert. Mit Hilfe der Elternvertretung und deren Sprechers Franz Handlgruber werden dafür jetzt Unterschriften gesammelt, die dann dem Parlament zur Behandlung übermittelt werden. Gaßner dazu: "Diese Petition, deren Anliegen wohl alle nachvollziehen können, die sich den täglichen Schulweg der betroffenen Kinder vor Augen halten, wird sicher jede Menge Unterstützung in der Region erhalten. Ich bin zuversichtlich, dass wir am Ende eine gute Lösung des Problems erreichen werden." (Schluss)ps/mm

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