Grüne/Krismer: NÖ Förderung für HPV Impfung ist neu zu bewerten

Kritik gegen die Impfung muss ersnt genommen werden

St. Pölten (OTS) - Die NÖ Grünen haben heute eine Anfrage an die Gesundheitslandesrätin Karin Kadenbach und Landeshauptmann Erwin Pröll betreffend Impfungen gegen das Gebärmutterhalskrebs verursachende HPV (human papilloma virus) eingebracht. "Die Meldungen über negative Nebenwirkungen der HPV Impfung sind beunruhigend und die Staatsanwaltschaft prüft gerade den möglichen Zusammenhang eines Todesfalles eines Mädchens mit der HVP Impfung", so Dr. Helga Krismer, Gesundheitssprecherin der NÖ Grünen. "Niederösterreich hat wie kein anderes Bundesland die HPV Impfung mit öffentlichen Geldern gefördert und trägt damit auch eine besondere Verantwortung!"

Insbesondere wird kritisiert, dass es keine Untersuchungen von Nebenwirkungen bei der Impfung von Kindern gibt, die aber die eigentliche Zielgruppe für die Impfung darstellen. "Junge Menschen insbesondere Mädchen sind nicht die klassischen Testpersonen in klinischen Studien", so Krismer. Die Grünen wollen in ihrer Anfrage unter anderem wissen, wie viele Kinder und Jugendliche in Niederösterreich bisher geimpft wurden und ob und welche Zwischenfälle durch die Impfung bekannt sind. Weiters wird angefragt, ob an eine vorläufige Einstellung der NÖ Impfaktion gedacht ist. "Der Schutz vor Gebärmutterhalskrebs ist wichtig, die Impfung darf aber nicht suggerieren, dass sie die gynäkologische Vorsorgeuntersuchung ersetzt. Bevor weitere Impfungen an Kindern und Jugendlichen vorgenommen werden müssen die Ergebnisse der laufenden Prüfungen abgewartet werden", so Dr. Helga Krismer abschließend.

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