Oberhauser zu Nichtraucherschutz: Bartenstein zeigt mehr Gesundheitsbewusstsein als Kdolsky

Wien (SK) - "Es ist schade, dass Gesundheitsministerin Kdolsky der Gesundheitsschutz von Gästen und Angestellten in der Gastronomie überhaupt kein Anliegen ist. Jetzt übernimmt schon Wirtschaftsminister Bartenstein ihre Verantwortung und fordert, dass Österreich hier nicht auf die EU warten solle", reagierte SPÖ-Gesundheitssprecherin Sabine Oberhauser auf das heutige Interview von ÖVP-Minister Bartenstein in der "Tiroler Tageszeitung". Bartenstein, der auch für Arbeitnehmerschutz zuständig ist, sehe offensichtlich ein, dass auch die Angestellten in der Gastronomie Recht auf einen rauchfreien Arbeitsplatz haben. ****

Die Allianz für einen effektiven Nichtraucherschutz und Rauchfreiheit werde selbst innerhalb der Gastronomie immer breiter, auch die Hoteliervereinigung und der Kitzbühler Tourismusverband sprechen sich für ein Rauchverbot in Lokalen aus. Durch die Haltung der Gesundheitsministerin werde Österreich in einem zunehmend rauchfreien Europa zum Schlusslicht.

"Wir hoffen sehr, dass Gesundheitsministerin Kdolsky hier doch noch einlenkt und nicht wartet, bis der Druck aus Brüssel sie zum Handeln zwingt", so die SPÖ-Gesundheitssprecherin. Wie auch Bartenstein betone, zeigen die EU-Länder, die strenge Regelungen zum Gesundheitsschutz umgesetzt haben, wie etwa Irland, Italien und Bayern, dass dies auch bei Rauchern durchaus auf Verständnis stoße. (Schluss) sl

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Tel.: 01/53427-275,
Löwelstraße 18, 1014 Wien, http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK0002