Wirtschaft für umfassende GmbH-Reform

Grundlegende Modernisierung soll die österreichische GmbH für den Wettbewerb fit machen

Wien (PWK035) - "Die Wirtschaftskammer fordert eine einfachere und schnellere Gründung von GmbHs!" stellt die Leiterin der Rechtspolitischen Abteilung der Wirtschaftskammer Österreich, Rosemarie Schön, im Vorfeld des Symposiums "Herausforderungen für die GmbH im Wettbewerb der Rechtsordnungen", das morgen um 9 Uhr 30 im Bundesministerium für Justiz stattfinden wird, fest.

Aus Sicht der Wirtschaft sind die derzeitigen Gründungskosten zu hoch. Die Notariatsaktpflicht für Gesellschaftsverträge sowie Pflichtveröffentlichungen in der Wiener Zeitung sind nicht mehr zeitgemäß und daher abzuschaffen. Damit die österreichische GmbH fit für den internationalen Wettbewerb gemacht werden kann, ist auch eine Senkung des Mindeststammkapitals auf international vergleichbares Niveau sowie die Beschleunigung des Gründungsverfahrens erforderlich. Auch im Regierungsübereinkommen ist eine Flexibilisierung des Gesellschaftsrechts verankert.

"Nur eine rasche, umfassende Reform kann die erforderliche internationale Konkurrenzfähigkeit der österreichischen GmbH, die in direkter Konkurrenz zur englischen Private Limited Company sowie einer voraussichtlich bis Mitte 2008 reformierten GmbH in Deutschland steht, sichern", meint Schön abschließend. (Ne)

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