WESTENTHALER: Teuerungsausgleich ist Gebot der Stunde!

Preislawine überrollt Österreicher - BZÖ fordert Einmalzahlung von 200 Euro

Wien (OTS) - "Eine Preislawine sondergleichen überrollt derzeit
die Österreicherinnen und Österreicher. Viele Menschen können sich das Essen, die Mieten und die Energiekosten nicht mehr leisten. Daher ist ein Teuerungsausgleich das Gebot der Stunde. Die rot-schwarze Bundesregierung soll die Österreicherinnen und Österreicher nicht länger im Stich lassen sondern endlich eine Einmalzahlung von 200 Euro für jeden Haushalt bis zu einem Einkommen von 3.000 Euro ausbezahlen", forderte heute BZÖ-Chef Klubobmann Peter Westenthaler im Rahmen einer Pressekonferenz in Graz. Zur Finanzierung solle die Regierung entweder die nicht budgetierten Steuermehreinnahmen von derzeit 3,5 Milliarden Euro verwenden oder darauf verzichten, ein Jahr die Mitgliedsbeiträge Österreichs bei der EU zu zahlen.

Ein solcher Teuerungsausgleich würde Kosten von rund 300 Millionen Euro verursachen, jedoch 80 Prozent aller Haushalte eine spürbare Entlastung bringen. Westenthaler verwies in diesem Zusammenhang auf die nun bekannt gewordenen durchschnittlichen Preissteigerungen bei Grundnahrungsmitteln (plus 8,2 Prozent), Verkehr (plus 4,8 Prozent) und Wohnen beziehungsweise Energie (plus 4 Prozent). "Sämtliche Güter, die die Menschen für ihr tägliches Leben brauchen, sind massiv teurer geworden. Die Preise für Milchprodukte und Gebäck sind um 13 beziehungsweise 12 Prozent gestiegen, Diesel und Benzin kostet um sagenhafte 25 Prozent mehr als im Vorjahr, Heizöl ist um 14 Prozent teurer geworden. Hier handelt es sich nicht um Luxusgüter sondern um Grundbedürfnisse", erklärte Westenthaler.

Weiters erinnerte der BZÖ-Chef daran, dass sich 250.000 Haushalte in Österreich das Heizen nicht mehr leisten können. "Eine Million Österreicherinnen und Österreicher sind permanent von Armut bedroht. Jetzt kommt eine neuerliche Welle von Preissteigerungen, die die Existenzgrundlage der Menschen bedroht. Die rot-schwarze Bundesregierung muss daher endlich handeln und der Bevölkerung mit einem Teuerungsausgleich unter die Arme greifen", sagte Westenthaler, im Zuge seiner Pressekonferenz in Graz.

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