Protestkundgebung gegen MOCHOVCE-Kreditvergabe von ERSTE BANK am 17.1.2008 von 14:00-16:00 Uhr

Einladung an die Vertreter der Medien

Linz (OTS) - am 17.1.2008 von 14:00-16:00 Uhr
Ort: ERSTE BANK, Graben 21, 1010 Wien

ATOMBANK "NEIN DANKE!"

GESPRÄCH MIT DER ERSTEN UND PROTESTKUNDGEBUNG GEGEN DIE GEPLANTE KREDITVERGABE VON ERSTE BANK FÜR BLÖCKE 3 & 4 DES AKW MOCHOVCE

17.1.2008 von 14 -15.00 Uhr

Vertreter der Organisationen Antiatom Szene, Greenpeace, Global 2000 und Wiener Plattform für eine atomkraftfreie Zukunft führen ein Gespräch mit der ERSTEN Bank betreffend der skandalösen Finanzierungspläne für den Ausbau des AKW Mochovce.

PROTESTKUNDGEBUNG: Donnerstag, 17.1.2008 von 14-16 UHR

Parallel dazu findet am Graben 21, 1010 Wien vor der Filiale der ERSTEN eine größere Protestkundgebung statt. Vertreter von Antiatom Szene, Global 2000, Wiener Plattform für eine atomkraftfreie Zukunft, sowie Resistance for Peace werden gegen die Mochovce-Finanzierung der ERSTEN protestieren.

AUCH INTERNATIONALE ATOMGEGNER aus Rumänien, Lettland, Finnland und Frankreich werden an der Aktion teilnehmen, um klarzumachen, dass diese Finanzierungsabsichten bei Atomgegnern weit über Österreichs Grenzen hinaus für große Verstimmung sorgen.

Am 18. Jänner findet der internationale Workshop "Atombank-NEIN DANKE" in Linz statt. Atomgegner aus 14 Ländern haben sich angekündigt, um eine gemeinsame Vorgehensweise gegen Bankenfinanzierungen für Atomprojekte zu koordinieren.

Hintergrund: Die ERSTE Bank plant groß ins Geschäft mit der Atomwirtschaft einzusteigen: Die slowakische hundertprozentige Erste Bank Tochter "Slovenska Sporitelna AS" beteiligt sich in einem aus insgesamt neun Banken bestehenden Konsortium an der 800 Millionen Euro Kreditvergabe für die Realisierung von Energieprojekten in der Slowakei. Klar ist, dass Geld aus diesem Kredit auch in die Fertigstellung der Blöcke 3 und 4 des Atomkraftwerks Mochovce fließen wird.

Bei Mochovce 3&4 handelt es sich um ein Atomkraftwerk, das basierend auf Sicherheitsstandards von 1974 in der Sowjetunion geplant wurde und ohne ein Containment laufen würde. Die slowakische Regierung setzt auch demokratiepolitisch historische Akzente: für die geplante Fertigstellung von Mochovce wird eine Baugenehmigung aus 1986 verwendet, es gibt keine Umweltverträglichkeitsprüfung in der Slowakei selbst und auch keine grenzüberschreitende mit Nachbarländern wie etwa Österreich. Diese Problematik sehen nicht nur wir als NGOs, sondern sie werden derzeit auch von der Europäischen Kommission untersucht.

Wir möchten die ERSTE Bank auf diese vielleicht nicht ausreichend bekannten Tatsachen aufmerksam machen und aufzeigen, dass es unverantwortbar ist, ein derartiges Risikoprojekt zu finanzieren aber auch konstruktiv Möglichkeiten wie Finanzierungen im Bereich der Erneuerbaren Energien aufzeigen.

Online-Protest gegen die Atomfinanzierung der ERSTEN:
http://www.antiatomszene.info/index.php?option=com_wrapper&Itemid=150

WIR FREUEN UNS AUF IHR KOMMEN!

Rückfragen & Kontakt:

Verein Antiatom Szene
Elvira Pöschko, Jan Haverkamp (Greenpeace)
Tel.: +43 650 6660065, +32 477 790 416
mailto: office@antiatomszene.info
http://www.antiatomszene.info

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NEF0001