Aufsichtsrat des FWF in neuer, hochkarätiger Zusammensetzung konstituiert - Kontinuität und Neues

Wien (OTS) - Mit der (Wieder)Wahl von Arnold Schmidt zum Vorsitzenden des Aufsichtsrats des FWF und der Einigung auf das neunte Mitglied, Sigrid Weigel (Zentrum für Literaturforschung, TU Berlin), wurde die Konstituierung des Aufsichtsrates des Wissenschaftsfonds am Abend des 15. Jänner 2008 im Haus der Forschung in Wien vorgenommen.

Der FWF als zentrale Institution zur Förderung der Grundlagenforschung in Österreich hat seit gestern Abend einen neuen, hochkarätigen Aufsichtsrat. Die Zusammensetzung signalisiert Kontinuität und Neues: Für Kontinuität spricht die Fortsetzung der Vorsitzführung durch den ehemaligen, langjährigen FWF-Präsidenten Arnold Schmidt und die Ernennung von Heidi Diggelmann zur stellvertretenden Vorsitzenden, die bereits von 2005 bis Ende 2007 dem FWF-Aufsichtsrat angehört hatte. Heidi Diggelmann war für mehrere Jahre Präsidentin des Schweizerischen Nationalfonds. Ebenfalls wieder im Aufsichtsrat vertreten sind Rupert Pichler (Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie), Peter Rummel (Universität Linz) sowie Sigrid Weigel (Zentrum für Literaturforschung, TU Berlin). Neu hinzugekommen sind (in alphabetischer Reihenfolge) Peter Kowalski (Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung), Wilhelm Krull (Generalsekretär der VolkswagenStiftung), Christine Mannhalter (Medizinische Universität Wien) und Felicitas Pauss (Labor für Hochenergiephysik, ETH Zürich).

Dem neun Personen umfassenden Aufsichtsrat des Wissenschaftsfonds kommen unter anderem die Aufgaben zu, das Mehrjahresprogramm, die Arbeitsprogramme sowie die Jahresbudgets und Jahresabschlüsse des FWF zu genehmigen.

Neben der Wahrnehmung der aufsichtsbehördlichen Perspektive durch Vertreter der Bundesministerien (Rupert Pichler für das bm:vit und Peter Kowalski für das BMWF) signalisiert die Zusammensetzung, dass Internationalisierung im Forschungsförderungsbereich ein wichtiger Aspekt der Qualitätsorientierung ist, Darüber hinaus bestätigt sich, dass Kompetenz und Erfahrungshorizonte geschlechtsunabhängig Wirkung entfalten können und sollen. Von den neun Aufsichtsratsmitgliedern sind vier Wissenschafterinnen.

Die Zusammensetzung und das Zusammenwirken der Schlüsselorgane des FWF stellt ein Beispiel dar, wie im akademischen Bereich ein System von "Checks and Balances" strukturiert und personell zusammengesetzt werden kann, um einerseits ein professionelles Management auf der operativen Ebene sicher zu stellen und andererseits eine weitsichtige, sachorientierte Führung auf strategischer Ebene zu ermöglichen.

Die Zusammensetzung des Aufsichtsrates auf einen Blick

  • Arnold Schmidt, Vorsitzender (ehemaliger Präsident des FWF) -entsendet durch das BMWF
  • Heidi Diggelmann, stellvertretende Vorsitzende (ehemalige Präsidentin des SNF) - gewählt durch die Delegiertenversammlung (und in alphabetischer Reihenfolge)
  • Peter Kowalski (BMWF) - entsendet durch das BMWF
  • Wilhelm Krull (Generalsekretär der VolkswagenStiftung) - gewählt durch die Delegiertenversammlung
  • Christine Mannhalter (Medizinische Universität Wien) - entsendet durch das bm:vit
  • Rupert Pichler (bm:vit) - entsendet durch das bm:vit
  • Felicitas Pauss (Labor für Hochenergiephysik, ETH Zürich) -gewählt durch die Delegiertenversammlung
  • Peter Rummel (Universität Linz) - gewählt durch die Delegiertenversammlung
  • Sigrid Weigel (Zentrum für Literaturforschung, TU Berlin) -einvernehmlich bestellt durch die acht zuvor genannten Mitglieder des Aufsichtsrats.

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