Rauchverbot: Unglaubliche Forderung des ÖHV-Präsidenten Schellhorn

Krenn: RFW fordert weiterhin Wahlfreiheit für den heimischen Tourismus!

Wien (OTS/RFW) - "Wäre heute der 1.April würde ich die Aussagen des ÖHV-Präsidenten Schellhorn glatt für einen Aprilscherz halten. Leider sind die Forderungen Schellhorns bezüglich eines strikten Rauchverbotes in keinster Weise ein vorgezogener Scherz, sondern unglaubliche Realität", kritisiert der WKÖ-Vizepräsident und stellvertretende Bundesobmann des RFW (Ring Freiheitlicher Wirtschaftstreibender und Unabhängiger) die Stellungnahme Schellhorns rund ums Thema Rauchverbot.

Für Krenn ist es unglaublich, dass Schellhorn - selbst Hotelier in Salzburg - überhaupt eine solche Forderung aufstellt: "Das geht ganz klar gegen die Wirtschaftstreibenden vor allem im Bereich Gastronomie. Natürlich ist ein Rauchverbot, beispielsweise in Hotelzimmern oder reinen Speisesälen durchaus sinnvoll, und sind von einer Reihe von Hoteliers auch schon so umgesetzt."

Der österreichische Hotelier oder Lokalbesitzer soll auch weiterhin selbst über rauch- und rauchfreie Bereiche entscheiden können: "Die Wirtschaftstreiben wissen genau, was ihre Gäste und Besucher wünschen, und so sollten sie auch handeln können. Sprich sie sollten frei entscheiden können, ob sie ein Raucher- oder Nichtraucherlokal sind, ob sie ihr Hotel rauchfrei halten oder nicht. Schellhorn steht es natürlich frei sein eigenes Hotel zur generell rauchfreien Zone zu erklären. Er sollte jedoch in seiner Funktion als ÖHV-Präsident solche Generalverbote durch überflüssige Gesetzverschärfungen seinen Hoteliers- und Gastronomiekollegen nicht aufzwingen wollen", so Krenn weiter in seinen Ausführungen.

Die Begründung, dass es in geraumer Zeit sowieso ein generelles Rauchverbot im gesamten EU-Raum geben wird, hat für Krenn so keine Gültigkeit: "Gesetze gegen das Rauchen liegen noch nicht im Bestimmungsbereich der Europäischen Union. Hier kann noch immer das jeweilige Land selbst entscheiden, und wir sollten uns alle dafür einsetzen, dass wenn schon ein Rauchverbot kommt, wir die beste Lösung für die heimischen Wirtschafstreibenden ausverhandeln, und nicht dem Unternehmer noch mehr Prügel vor die Füße werfen, und das noch von ihren eigenen Vertretern", so Vizepräsident Krenn abschließend. (gg)

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