SVB-Obmann Donabauer in seinem Amt bestätigt

Wien (OTS) - Der Vorstand der Sozialversicherungsanstalt der
Bauern hat sich am 16. Jänner 2008 neu konstituiert. Als Obmann wurde NR ÖKR Karl Donabauer, der seit 1989 diese Funktion ausübt, wieder gewählt. Ihm zur Seite stehen LAbg. ÖKR Elisabeth Leitner, die ebenfalls bestätigt wurde, und der Vorarlberger Vizepräsident Klaus Schwarz als seine Stellvertreter.

Obmann Karl Donabauer bedankte sich für das Vertrauen der Vorstandsmitglieder und gab einen Ausblick auf die anstehenden Projekte in der bäuerlichen Sozialversicherung. "Wir wollen in puncto einer Sozialversicherung der Selbstständigen, wo derzeit Verhandlungen mit der Ärztekammer über einen neuen Tarifvertrag stattfinden, in den nächsten Wochen eine klare Entscheidung treffen.", informiert der Obmann über diesen wichtigen Punkt.

Im sozialpolitischen Bereich sieht Donabauer in folgenden Bereichen Handlungsbedarf: "So bringt gerade die in der Regierungsklausur beschlossene Vorgabe in Bezug auf die Nachkaufsmöglichkeit von Versicherungszeiten vor Einführung der Pflichtversicherung neue Perspektiven. Grundsätzlich ist dieser Weg, der von uns bereits seit einiger Zeit vorgebracht wurde, sehr vernünftig, denn damit können jene gleichgestellt werden, die in den elterlichen Betrieben in der Jugendzeit gearbeitet haben, aber keine Beiträge bezahlen konnten. Weiters muss uns in Bezug auf den Berufsschutz etwas gelingen. Denn all jene schwer kranken Versicherten vor dem 57. Lebensjahr brauchen eine Existenzsicherung, gerade da die Bauern weder Kranken- noch Arbeitslosengeld erhalten. Generell bin ich der Meinung, dass die Berufsschutzbestimmungen dringend abgestimmt werden müssen."

Beim pauschalierten Ausgedinge fordert Obmann Donabauer eine weitere Absenkung des Anrechnungsbetrages: "In den nächsten Wochen soll es Gespräche mit den bäuerlichen Interessenvertretungen zu diesem Thema geben. Unser Ziel ist es, nicht diese Anrechnungsbestimmung abzuschaffen, sondern den heute gegebenen Werten anzupassen, wobei unser Ziel bis 2013 ein Wert von 10 Prozent des Ausgleichszulagenrichtsatzes ist. Diese Forderung werden wir mit Nachdruck vertreten, denn es finden sonst Anrechnungsgrößen Anwendung, die der Wirklichkeit nicht mehr entsprechen."

Abschließend verdeutlichte Obmann Donabauer, dass er sich auch in Zukunft bemühen wird, gemeinsam mit dem Vorstand die Arbeit für die bäuerlichen Familien fortzusetzen und die anstehenden Aufgaben erfolgreich zu bewältigen.

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Dr. Georg Schwarz
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