SCHEIBNER zu Gusenbauer: "Sandkasten, Spongebob und Kinderbücher lesen, ist ein bisschen wenig"

"Österreichs Wirtschaftswachstum ist nicht Gusenbauers Verdienst"

Wien (OTS) - BZÖ-Klubobmannstellvertreter Abg. Herbert Scheibner meinte in seinem Debattenbeitrag im Zuge der Dringlichen Anfrage, daß es eine Neuerung in der Bundesregierung unter Bundeskanzler Gusenbauer gebe, nämlich die Anzahl der Regierungsmitglieder habe einen Höchststand erreicht. "Diese Neuerung, die Gusenbauer hier eingeführt hat, ist aber nicht zum Wohle Österreichs geschehen", kritisierte Scheibner.

Gusenbauer habe während der Rede von Klubobmann Westenthaler lieber ein Kinderbuch gelesen, als zu zuhören. "Wahrscheinlich sieht Gusenbauer auch gerne Zeichentrickfilme, wie etwa "Spongebob", da hat der Kanzler auch den Slogan für die Pflegeaktion "Schwamm drüber" her", sagte Scheibner.

"Wenn nun der Kanzler sich rühmt, daß Vieles in Österreich besser geworden ist, dann vergißt Gusenbauer aber dazu zu sagen, daß er dies von der Vorgängerregierung übernommen hat. Wir haben unter schwierigsten Umständen für die österreichische Zukunft gearbeitet haben. Österreichs Wirtschaftswachstum ist nicht Gusenbauers Verdienst, sondern das der Vorgängerregierung. Die Gefahr besteht aber nun, daß diese Regierung diese positiven Dinge nun verspielen könnte", meinte Scheibner.

Die Österreicher, so Scheibner weiter, hätten diesen Streit zwischen den Regierungsparteien satt und wollten, daß für das Land gearbeitet werde. "Wir haben im ersten Jahr in der Koalition mit der ÖVP gearbeitet und haben unter anderen eine Pensionssicherungsreform gemacht, das Budget saniert, Privatisierungsinitiativen gesetzt oder die Verstaatlichte saniert. Das ist der Vergleich, der sicher macht", betonte Scheibner, der in diesem Zusammenhang einen umfassenden Entschließungsantrag betreffend einen "Pakt für ein soziales Österreich gegen Gusenbauers Regierung der sozialen Kälte und für eine Sofortentlastung statt Rekordbelastung" einbrachte.

"Sandkasten, Spongebob und Kinderbücher lesen, ist ein bisschen wenig. Man muß auch eine Vision haben, nämlich, daß man in diesem Land mit den Menschen besser in die Zukunft kommt. Herr Bundeskanzler, nehmen Sie diesen BZÖ-Antrag mit, lesen Sie darin und ich hoffe, daß Sie das eine oder andere umsetzen, dies wäre zum Wohle Österreichs", schloß Scheibner.

Rückfragen & Kontakt:

Pressereferat Parlamentsklub des BZÖ

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | BZC0008