Gegenseitiger Respekt statt Verhetzung!

Wien (OTS) - Die Katholische Jugend Österreich, die Muslimische Jugend Österreich und die Evangelische Jugend Österreich treten gemeinsam für ein beispielhaftes Miteinander und gegenseitigen Respekt ein.

"Wir sind zutiefst schockiert über die Äußerungen der Grazer FPÖ-Stadtpolitikerin Winter und distanzieren uns davon! Dieser Pauschalangriff auf eine andere Religionsgemeinschaft ist auf das Schärfste zu verurteilen und zurückzuweisen. Hier wurden ganz klar Grenzen überschritten", so Stefan Wurm, Vorsitzender der Katholischen Jugend Österreich, empört.

Die drei Jugendorganisationen stehen seit langem im ständigen Austausch: Die Kooperation in der Bundesjugendvertretung läuft hervorragend und auch bei gemeinsamen Projekten - wie z.B. dem christlich-muslimischen Fußballturnier in Wien oder dem ökumenischen Jugendrat - ist die Zusammenarbeit sehr erfolgreich. Gerade bei solchen Projekten stehen das persönliche Kennenlernen und ein fairer Umgang miteinander im Mittelpunkt. Vorurteile, die oft durch hetzerische Aussagen von gewissen Politiker/innen geschürt werden, sollen abgebaut werden.

Aus diesem Grund treten die Organisationen gemeinsam gegen diese schockierenden Aussagen auf: "Als junge Menschen schätzen wir die Meinungsfreiheit als ein wertvolles und zu schützendes Gut -gleichzeitig fordern wir aber auch den Schutz von religiösen Symbolen und Überzeugungen!" so Jörg Bader, Vorsitzender der Evangelischen Jugend Österreich.

"Wir freuen uns, dass die politische Landschaft in Österreich die gefährlichen Aussagen entschieden abgelehnt hat und die unterschiedlichen Religionsgemeinschaften unseres Landes solidarisch gegen Respektlosigkeiten gegenüber Religionen und deren Werte auftreten", so Tugba Seker, Vorsitzende der Muslimischen Jugend Österreich, und weiter: "Wir appellieren an die muslimischen Jugendlichen, sich von derartigen Aussagen nicht provozieren zu lassen, und gleichzeitig an alle Jugendlichen, von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen und damit einem so niveaulosen Politikstil eine klare Absage zu erteilen."

"Zwischen der Katholischen Jugend Österreich, der Muslimischen Jugend Österreich und der Evangelischen Jugend Österreich gibt es eine längere und erfolgreiche Zusammenarbeit", erläutert Wurm abschließend "Wir sehen es als unsere gemeinsame Aufgabe, Jugendliche, die bei den Kommunalwahlen ja gefragt sind, für mehr gegenseitige Toleranz zu sensibilisieren und Vorurteile abzubauen. Aussagen, wie denen der FPÖ, darf kein fruchtbarer Boden geboten werden!"

Rückfragen & Kontakt:

Stefan Wurm
Vorsitzender der Katholischen Jugend Österreich
Tel: 0676/88011 1553

Tugba Seker
Vorsitzende der Muslimischen Jugend Österreich
Vorsitz@mjoe.at

Jörg Bader
Vorsitzender der Evangelischen Jugend Österreich
Tel: 0669/18877089

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