Weinzinger zu Inflation: Steuerreform vorziehen!

Hoher Preisindex muss rasche Steuerentlastung zur Folge haben - Nahrungsmittel dürfen nicht zum Luxusgut werden

Wien (OTS) - Die Inflation von 3,6 Prozent im Dezember des
Vorjahres nahm heute der Landesparteiobmann der FPÖ Oberösterreich und Finanzsprecher des FPÖ-Parlamentsklubs, NAbg. Lutz Weinzinger zum Anlass "um erneut eine rasche Steuerentlastung einzufordern. Bundeskanzler Gusenbauer und sein schwarzer Vizekanzler Molterer sind aufgefordert, endlich die Politik der sozialen Kälte zu beenden. Fakt ist, dass den Österreichern immer weniger im Geldbörsel bleibt. Einziger Gewinner der guten Konjunktur ist mehr als offensichtlich der Finanzminister. Die für 2010 geplante Steuerreform muss vorgezogen werden!"

"Noch größerer Verlierer der hohen Preise sind leider die Pensionisten. Die im Herbst als Erfolg verkaufte Pensionserhöhung ist das Papier nicht wert, auf dem sie steht. Denn der Preisindex ist laut aktuellen Zahlen um 0,3 Prozent über der allgemeinen Teuerungsrate. Die Produkte des täglichen Lebens und die Nahrungsmittel - die neben dem hohen Treibstoffpreisen - als wichtigste Ursache für die hohe Inflation genannt werden - dürfen nicht zum Luxusgut werden", betonte Weinzinger, der sich massiv dafür aussprach, die heimischen Haushalte zu entlasten: "Denn auch die Familien leiden unter den hohen Preisen."

"Wir müssen die Kaufkraft unserer Bürger wirksam stärken. Lohnerhöhungen, wo die Steuersätze auch höher angesetzt werden, sind eindeutig der falsche Weg.
Das Durchschnittseinkommen des Mittelstandes lag im vergangenen Jahr auf dem Stand des Jahres 1998. Nicht nur der Euro hat alles verteuert, auch die Einkommen sind zurück geblieben. "SPÖ und ÖVP wären gut beraten, die für 2010 geplante Steuerreform vorzuziehen. Wie dringend notwendig dies ist, belegen unter anderem auch die Rückgänge beim Inlandskonsum und bei der Mehrwertsteuer", schloss Weinzinger.

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