KPÖ fordert amtliche Preisregelung

Rekordinflation bringt Handlungsbedarf für Regierung

Graz (OTS) - Es wäre klüger gewesen, wenn Bundeskanzler Gusenbauer keinen Pensionistenbrief geschrieben hätte. Die älteren Menschen, aber auch die Arbeiter und Angestellten, stellen nämlich gerade in diesen Tagen fest, dass ihnen von der Lohn- und Pensionserhöhung netto sehr wenig bleibt. Für die Arbeitslosen gibt es überhaupt keine Erhöhung.

Und gleichzeitig wird bekannt gegeben, dass die Inflationsrate bei 3,6 Prozent liegt. Wichtigste Ursachen dieser Entwicklung waren hohe Preisanstiege bei Nahrungsmitteln (plus 8,2 Prozent) und Treibstoffen (plus 23 Prozent). Erst danach kommen "Dauerbrenner" wie das Wohnen.

Der steirische KPÖ-Vorsitzende Franz Stephan Parteder erneuerte deshalb am Mittwoch die Forderung nach einer amtlichen Preisregelung für Güter des täglichen Bedarfes und für Energie: "Die Pensions- und Lohnerhöhungen werden durch die Inflation aufgefressen. Deshalb muss die Regierung eingreifen und zum in der Nachkriegszeit bewährten System der amtlichen Preisregelung zurückkehren. Spätestens jetzt hat die Regierung Handlungsbedarf."

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