West- und Hauptbahnhof - SP-Hora: "ÖVP und Grüne verstehen wieder nur Bahnhof!"

Wien (SPW-K) - "Die aktuellen Aussagen von verschiedenen ÖVP-Politikern - sogar bis auf Bezirksebene - zeigen eindeutig: diese Partei ist überfordert, die Entwicklung von Wien selbst in den Teilbereichen von Bahnhöfen zu überschauen oder gar zu verstehen.", reagiert der Vorsitzende des gemeinderätlichen Planungsausschusses Karlheinz Hora auf Aussagen von VP-Aichinger und VP-Reichard.

Alleine die Aussage der Wiedner Bezirksvorsteherin Reichard zeige, dass sie den Unterscheid von Hauptbahnhof und dem Umfeld des Hauptbahnhofes, der "BahnhofCity" nicht kenne, stellt Hora fest. Der Wettbewerb, der von der ÖBB ausgeschrieben wurde, hat nichts mit dem Hauptbahnhof zu tun, sondern ausschließlich mit der BahnhofCity. "Die rechtskonforme Abwicklung eines Wettbewerbes sollte auch für die ÖVP eine Selbstverständlichkeit sein", sagt Hora. Die Gründe, warum sich Stadtrat Rudi Schicker aus dieser Jury zurückgezogen hat, sind durch entsprechende Berichte dokumentiert - die richtige Adresse für Kritik ist die ÖBB. Die Experten der Stadt seien aber weiter in der Jury geblieben, um möglichen Schaden für die Stadt zu verhindern und die Ziele der Stadtentwicklung im Auge zu behalten, erklärt der Ausschuss-Vorsitzende. "Bezirksvorsteherin Reichard hat bei den entsprechenden Sitzungen durch regelmäßige Abwesenheit geglänzt. Jetzt einen runden Tisch zu fordern, ist absurd."

Die schwarze Kritik am zweiten großen Wiener Bahnhofsprojekt, dem Westbahnhof, zeigt einmal mehr in inkonsequente Haltung der Wiener ÖVP: einerseits fordert VP-Verkehrssprecher Gerstl eine entsprechende hochwertige Entwicklung an diesem Standort - zu der logischerweise auch ein Einkaufszentrum gehört. Auf der anderen Seite wettert Gerstl-Parteifreund Aichinger gegen ein Einkaufszentrum. "Vielleicht sollten sich diese beiden Herren einmal intern absprechen, bevor sie an die Öffentlichkeit gehen", rät Hora. Derzeit finde anscheinend ein Wettbewerb zwischen den Grünen und den Schwarzen statt, wer in Wien stadtplanerische Entwicklungen besser verhindern kann. "Leidtragende bei diesem absurden Wettstreit seien die Wienerinnen und Wiener, die immer höhere Mieten zahlen müssten, weil der Wohnraum langsam knapp wird." Hier sollten parteipolitische "Eiertänze" (Zitat BV Reichard) nur innerparteilich vollführt werden und nicht bei der politischen Arbeit für unsere Stadt, meint Karlheinz Hora.
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