ARBÖ: Dezember brachte höchste Teuerung der Autokosten seit 7 Jahren

ARBÖ fordert Ausgleich für Pendler und berufsbedingte Fahrten

Wien (OTS) - Allein im Dezember sind die Autokosten laut Statistik Austria um 7,1 Prozent angestiegen. "Damit mussten die Autofahrer eine doppelt so hohe Teuerung hinnehmen als die allgemeine Bevölkerung. Das ist zudem der größte Sprung der Autokosten seit sieben Jahren", stellt der ARBÖ fest. Nach Auskunft der Statistik Austria muss man bis Dezember 2000 zurückblättern, um auf so eine hohe Steigerung bei den Autokosten zu kommen. Der ARBÖ fordert bei der geplanten Steuereform einen Ausgleich für Pendler und berufsbedingte Fahrten (44,5 Cent Kilomtergeld, höhere Pendlerpauschalen, Erhöhung des Verkehrsabsetzbetrages). Denn nach den Prognosen des ARBÖ und der Wirtschaftsforscher muss auch für das laufende Jahr bei den Autokosten wieder mit einem doppelt so hohen Anstieg 5,7 Prozent) gerechnet als bei der allgemenen Teuerung.

Einer der größten Preistreiber waren im Dezember wieder die Treibstoffpreise (+ 21,8 Prozent Normalbenzin, + 20,8 Prozent Eurosuper, +23,9 Prozent Diesel) Gegenüber dem Vorjahresmonat sind die Parkgebühren um stolze 23,5 Prozent und das Parkpickerl um 6,8 Prozent gestiegen. Deutlich mehr kostet das "Pickerl" (+ 8,5 Prozent), Ölservice (+ 7,2 Prozent), Autobatterien (+ 7,7 Prozent) und Scheibenwischer (+ 6,3 Prozent). Mehr zahlen musste man auch fürs Reifenservice (+ 5,7 Prozent), die Kfz-Elekrikerstunde (+ 3,9 Prozent), fürs Klimananlagen-Service (+ 4,2 Prozent) und für Autozündkerzen (+ 4,6 Prozent). Teurer wurden auch wieder die Prämien für die Kfz-Haftpflichtversicherung (+ 2,5 Prozent)
Bemerkenswert: Die durchschnittlichen Preise für "Gebrauchte" zogen mit + 1,3 Prozent stärker an als die Durchschnittspreise für neu gekaufte PKW mit +0,5 Prozent

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