Islam: Wiener Akademikerbund fordert Versachlichung und Enttabuisierung

Wien (OTS) - Die freiheitliche Provinzpolitikerin Susanne Winter
hat der Notwendigkeit einer offensiven Auseinandersetzung mit dem Islam einen schlechten Dienst erwiesen. Sie hat sich durch unhaltbare Behauptungen ("Epilepsie") und unsinnige Formulierungen ("Tsunami") disqualifiziert und damit den Blick auf die von ihr selbst angesprochenen Probleme verstellt.

Islam-Präsident Anas Schakfeh hingegen führt ganz Österreich in die Irre. Er weiß, daß höchstrangige Quellentexte des Islam, wie z.B. die Hadith-Sammlung der Top-Autorität Al-Buchari bezeugen: "Aisha erzählte: Ich war sechs Jahre alt, als mich Mohammed zur Frau nahm. Und ich war neun Jahre alt, als er begann, mit mir sexuell zu verkehren." Das Korrespondenz-Zitat von Sahih Muslim wird auf einer Homepage von Schakfehs Dienstgeber, dem Königreichs Saudi Arabien, als muslimisches Glaubenswissen proklamiert:
http://www.ots.at/redirect.php?aisha

Die Vertreter der Islamischen Glaubensgemeinschaft verweigern offenbar grundsätzlich wahrheitsgetreue Informationen über die Glaubensgrundlagen des Islam. Stattdessen beantworten sie Kritik regelmäßig mit einem Gegenangriff und dem Verweis auf die "Verletzung religiöser Gefühle". Viele österreichische Politiker und Kommentatoren sind bei der Errichtung dieses neuen Tabus behilflich.

Auf diese Weise ist ein "Dialog der Religionen" unmöglich. Der Wiener Akademikerbund erwartet von Präsident Schakfeh, daß dieser sich bei den Österreichern und Österreicherinnen für seine Desinformationskampagne entschuldigt.

Der Wiener Akademikerbund fordert von den Vertretern der Muslime in Österreich, sich endlich ehrlich und rückhaltlos von jenen Koranversen und Hadithen zu distanzieren, die eine Vereinbarkeit des Islam mit dem Wertefundament unserer Gesellschaft unmöglich machen (Polygamie, Kinderehe, Körperstrafen, Benachteiligung der Frauen, Vergeltungsrecht, Gewaltaffinität, Ablehnung des säkularen Rechtsstaates).

Der Wiener Akademikerbund mahnt die verantwortlichen Politiker, nicht durch falsch verstandene Toleranz die reformunwilligen Kräfte der islamischen Gemeinschaft zu fördern. Eine Reform des Islamgesetzes zur Unterstützung der Erneuerung des Islam ist in Österreich ein Gebot der Stunde.

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