Frauenberger begrüßt Initiativen für Frauenförderung

Maßnahmen auf betrieblicher Ebene ebenso erforderlich

Wien (OTS) - Die Wiener Frauenstadträtin Sandra Frauenberger begrüßt den auf Bundesebene getroffenen Beschluss, die Mittel für aktive Arbeitsmarktpolitik zur Hälfte für Frauen aufzuwenden. "Die Festlegung auf Halbe-Halbe bei den AMS-Mitteln ist ein wichtiger Schritt in Richtung Gleichstellung von Frauen und Männern und tatsächlicher Chancengleichheit in der Arbeitswelt", so Frauenberger am Mittwoch. Als richtungweisend bekräftigt die Stadträtin auch die zwischen Regierung und SozialpartnerInnen vereinbarte Weiterentwicklung des Blum-Bonus, mit dem Ziel, Mädchen vermehrt in nicht-traditionelle Berufe zu bringen. "Die Förderung von Mädchen in sogenannten typischen Männerberufen ist wesentlich um die noch viel zu weit auseinandergehende Einkommensschere zwischen Männern und Frauen weiter zu schließen", so Frauenberger.

Frauen- und Mädchenförderung ist auch Verantwortung der Betriebe

"Um die Einkommensunterschiede zwischen Männern und Frauen nachhaltig zu beseitigen, braucht es ein Bündel an Maßnahmen und es gilt vor allem auch direkt in den Betrieben anzusetzen", so Frauenberger, die damit die Verantwortung der UnternehmerInnen für vermehrte betriebliche Frauenförderung unterstreicht. "Die Förderung von Frauen und Mädchen nutzt nicht nur den Geförderten selbst, sondern bringt in vielerlei Hinsicht auch direkte Vorteile für die diesbezüglich aktiv werdenden Betriebe. Die Verantwortung dafür kann daher nicht der Politik alleine übertragen werden", bekräftigt die Stadträtin, die diesbezüglich auch auf die Unterstützung auf Ebene der Kommunalpolitik hinweist. Verstärkte Zusammenarbeit für mehr betriebliche Frauenförderung, insbesondere direkte Beratung und Hilfestellungen für Betriebe, sollen vermehrt ins Zentrum gestellt werden, so die Ankündigung der Stadträtin abschließend. (Schluss) koi

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