Scholik: Herr Bundeskanzler, konsequente Umsetzung der Wahlversprechen ist schon lange überfällig!

In zwei Drittel der ersten AHS-Klassen wird die Klassenschülerhöchstzahl von 25 überschritten

Wien (OTS) - "Die Realität sieht anders aus, Herr Bundeskanzler!", meint die Vorsitzende der AHS-Gewerkschaft Mag. Eva Scholik zur heute vom Bundeskanzler Dr. Alfred Gusenbauer präsentierten Bilanz. "Vor der Wahl hatte die SPÖ die Senkung der Klassenschülerhöchstzahl auf 25 versprochen. Diese Zielvorgabe hat die Bildungsministerin bei weitem noch nicht erreicht. In zwei Drittel der ersten AHS-Klassen sitzen immer noch mehr als 25 Kinder", stellt Scholik fest. **** "Die Gymnasien bekamen von BM Schmied nicht einmal die nötigen Werteinheiten, also Lehrerstunden, um als Ausgleich die großen Klassen zumindest in einigen Unterrichtsstunden teilen zu können", erklärt die Gewerkschaftsvorsitzende. "Wenn es Bundeskanzler Gusenbauer und Bildungsministerin Schmied mit der Klassenschülerhöchstzahl tatsächlich ernst meinen, müssen sie dafür sorgen, dass diese zum Gesetz wird. Ein Richtwert, für den Schmied nicht einmal die erforderlichen Mittel zur Verfügung stellt, ist eine Alibi-Aktion", schließt Scholik.

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