GLOBAL 2000: Ein Prozent Klimaschutz ist zu wenig!

Notwendiger Rückgang der Treibhausgas-Emissionen ist noch immer nicht in Sicht

Wien (OTS) - Die aktuellen Zahlen des Umweltbundesamtes zu den Treibhausgas-Emissionen 2006 belegen, dass die österreichische Klimapolitik nach wie vor beinahe wirkungslos ist. Nur ein Prozent der errechneten 2,3 Prozent an Einsparung der Treibhausgase gegenüber 2005 lässt sich auf Klimaschutzmaßnahmen zurückführen.
"Minister Pröll hat bei der Lösung seiner Klima-Hausaufgaben versagt. Der nahezu bedeutungslos geringe Rückgang der Klimabelastung ist großteils auf den warmen Winter und den leichten Rückgang beim Tanktourismus zurückzuführen, womit wieder einmal bewiesen ist:
Preissignale wirken", erläutert die Klima-Expertin Silva Herrmann. GLOBAL 2000 erneuert daher seine Forderung nach einer ökologischen Steuerreform. "Klimaschädlicher Energieverbrauch muss teurer werden, andererseits müssen Arbeit und soziale Dienstleistungen billiger werden", so Herrmann.

Um in den verbleibenden vier Jahren, die auf das Kyotoziel fehlenden 22,3 Millionen Tonnen Treibhausgase zu reduzieren, müssten jährlich über fünf Millionen Tonnen eingespart werden. Davon ist Österreich meilenweit entfernt. Denn es werden nicht einmal einfache und sofort wirksame Maßnahmen wie Reduzierung der Tempolimits auf 80/110 oder die Besteuerung des innerösterreichisch verbrauchten Flugbenzins umgesetzt. Die heutigen politischen Akteure und Umweltminister der letzten Jahre Bartenstein, Molterer und Pröll üben sich leider immer noch darin, den Kopf tief in den Sand zu stecken, statt wirksamen Klimaschutz umzusetzen.

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