Gewerkschaft vida begrüßt Ende des Arbeitskonflikts bei der Deutschen Bahn

Haberzettl: Deutliche Anhebung der Gehälter in Österreich ohne Streik gelungen - Zusammenhalt der EisenbahnerInnen und der Gewerkschaft wurden dadurch gestärkt

Wien (vida/ÖGB) - Die Sektion Verkehr in der Gewerkschaft vida begrüßt das Ende des Arbeitskampfes bei der Deutschen Bahn. "In Österreich konnten wir über den bewährten Weg der Sozialpartnerschaft und ohne Kampfmaßnahmen eine deutliche Anhebung der Gehälter ab 2008 für alle EisenbahnerInnen erreichen", bemerkte dazu der Vorsitzende der Sektion Verkehr in der Gewerkschaft vida, ÖBB-Konzernbetriebsratsvorsitzender Wilhelm Haberzettl, am Dienstag in Wien.++++

"Der sehr gute Gehaltsabschluss und die damit verbundene bessere Laufbahngestaltung für die EisenbahnerInnen haben Konflikte und Trennungstendenzen wie in Deutschland unter den österreichischen EisenbahnerInnen erst gar nicht aufkommen lassen, so Haberzettl weiter. "Es ist uns in Österreich viel mehr gelungen, den Zusammenhalt auch innerhalb unserer gewerkschaftlichen Organisation zu stärken ", erklärte der vida-Sektionsvorsitzende.

"Für alle, die seit 1. April 2004 den Dienst angetreten haben bzw. für alle neu eintretenden EisenbahnerInnen ab 1. Jänner 2008, konnten wir auch eine deutliche Steigerung der Einstiegsgehälter erreichen", sagte Haberzettl. Besonderen Wert habe man bei den Verhandlungen auf die einheitliche kollektivvertragliche Gestaltung über alle Berufsgruppen hinweg gelegt.

Ebenso sei es im Zuge der Gehalts- und Kollektivvertragsverhandlungen in Österreich gelungen, Ungleichheiten zwischen den einzelnen Eisenbahnunternehmungen zu bereinigen. Dass selbst spezielle Regelungen wie etwa jene für das fahrende Bahnpersonal in Österreich in einem einheitlichen Eisenbahn-Kollektivvertrag geregelt seien, verhindere Spaltungstendenzen innerhalb der Belegschaft, unterstrich der Gewerkschafter.

Wie in Österreich werde nun auch in Deutschland an einem Karriere-und Laufbahnenmodell für exponierte Verwendungen im ausführenden Betriebsdienst gearbeitet. "Das bringt den Beschäftigten Sicherheit in der Karrierenplanung und somit bessere berufliche Entwicklungsperspektiven", betonte Haberzettl. (Schluss)

ÖGB, 15. Jänner 2008 Nr. 14

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