Vilimsky: Rauchfreie Lokale in Wien entwickeln sich zum "Mega-Flop"!

Wahlfreiheit und Selbstbestimmung dürfen nicht durch den "Reglementierungswahnsinn" von Bundesregierung und EU eingeschränkt werden!

Wien, 15-01-2008 (fpd) - Nach den anhaltenden Verunsicherungen in der Gastronomie durch die völlig chaotische "Anti-Raucher" Politik der Bundesregierung, werden immer mehr Lokalbetreiber in wirtschaftliche Probleme getrieben. Immer mehr Lokale schließen sich dem Konzept "Rauchfrei" an und immer mehr Lokale floppen völlig, so heute FP-Generalsekretär, NRAbg Harald Vilimsky angesichts der Tatsache, dass bereits 2007 klar gewesen sei, dass Nichtraucherlokale nicht der große Renner werden würden.

Man könne bereits jetzt erahnen, dass die Debatte rund um das Rauchen in Lokalen zu einem katastrophalen wirtschaftlichen Fiasko führen werde. Es zeichne sich schon jetzt ab, dass sich neu auserkorene Nichtraucherlokale nicht gerade sonderlicher Beliebtheit erfreuen. Die seit 1. Jänner 2008 selbsternannten rauchfreien Lokale, wie etwa die "Wein & Co" - Kette, das "Tewa" am Naschmarkt oder das "Erste Wiener Nichtraucher Pub" im Alsergrund kämpfen bereits jetzt mit massiven Umsatzeinbußen oder gar mit dem drohenden Konkurs. Nicht ein Betrieb konnte seinen bisherigen Umsatz halten oder gar steigern -ganz im Gegenteil, allesamt hätten Einbußen zu verzeichnen, ein Lokal musste bereits wegen zu geringer Nachfrage geschlossen werden, ein anderes überlege bereits das Rauchen wieder zu erlauben. Natürlich fänden sich die Gäste zum Teil damit ab, zum Rauchen vor die Türe zu gehen, ob dies allerdings bei den Anrainern zu Begeisterungsstürmen führen werde, sei mehr als fraglich, so Vilimsky.

Bodenlos des weiteren die Frechheit, die sich die EU hier wieder einmal heraus nimmt, wenn sie den Österreichern vorschreiben will, ob sie beim privaten Gasthausbesuch rauchen dürfen oder nicht. Als völlig unangebracht und als "typische Bevormundung" die ihres gleichen sucht, bezeichnete Vilimsky auch die jüngste Drohung des zuständigen Berichterstatters im EU-Parlament, Karl-Heinz Florenz. Dieser habe Österreich mit der Guillotine gedroht, sollte bis zum Jahr 2009 kein "Nichtrauchergesetz" in Österreich verabschiedet werden. Damit, so Vilimsky, habe Florenz eindrucksvoll bewiesen, dass diese EU nicht mehr das "Europa der Bürger", sondern das "Europa der Penetranz" repräsentiert. Die Einschüchterungsversuche werden jedoch ins Leere gehen, da die Österreicher gottlob nach wie vor ein gutes "Bauchgefühl" dafür haben, was sie wollen und vor allem was sie nicht wollen. Mit solchen Repräsentanten erweise sich diese EU einen Bärendienst und wir freuen uns schon jetzt auf diese Auseinandersetzung - sowohl auf politischer Ebene als auch bei den nächsten EU-Wahlen. Es gibt wirklich eine Reihe von Problemen innerhalb der EU - von Subventionsmissbrauch bis hin zu gigantischer Korruption - der sich die EU-Beamtenschaft besser annehmen sollte, so Vilimsky.

Der Kampf um die Rechte der Raucher gehe daher auch im Jahr 2008 weiter. Er, Vilimsky, sehe sich in seiner Einstellung voll bestätigt. Die FPÖ werde nicht aufgeben, denn am Ende werde doch die Vernunft siegen. Die Österreicherinnen und Österreicher müssen auch künftig die Wahlfreiheit und das Mitbestimmungsrecht haben und es könne nicht angehen sich ständig bevormunden zu lassen. Jeder solle selbst entscheiden, welches Lokal er betritt oder auf welche Weise er es führen möchte, schließt Vilimsky überzeugt. (Schluss) hn

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