Ladenöffnungszeiten neu: Wer schützt die Greißler?

Fischer: "Die Verantwortlichen der Sparte Handel in der WKNÖ sind dringend gefordert!"

Wien (OTS/RFW) - Die neuen Öffnungszeiten bei Billa, Spar & Co machen den kleinen Nahversorgern das Unternehmerleben noch schwerer:
"Vor allem im Frühgeschäft kommt es zu Einbußen bis zu 40 %", gibt RFW-Niederösterreich Landesobmann KommR Walter Fischer zu bedenken. "Diese frühen Öffnungszeiten verbunden mit billigsten Lockangeboten bringen die Nahversorger um."

Fischer nimmt hier auch die Sparte Handel innerhalb der Wirtschaftskammer Niederösterreich in die Verantwortung: "Dem Handel wurde von den zuständigen Funktionären versprochen, dass sie im Zuge der neuen Ladenöffnungszeiten mehr Schutz und Unterstützung von Seiten der Wirtschaftskammer erhalten! Und wie bitte sieht dieser Schutz jetzt aus? Wo sind die Damen und Herren der Wirtschaftskammer, wenn es darauf ankommt?"

Allein im Raum Baden sperren in nächster Zeit vier Nahversorger für immer ihre Geschäftstüren zu: "Das braucht niemanden zu verwundern. Durch die neuen Ladenöffnungszeiten wurde den großen Handelsketten die Chance gegeben noch mehr Druck auf die kleinen Unternehmer auszuüben. Die meisten Greißler halten dem natürlich nicht stand, ihnen wird einfach so ihre Existenzgrundlage genommen."

Ein weiterer Stein der den kleinst-, klein- und mittleren Unternehmern hier vor die Füße geworfen wird: "Und die Wirtschaftskammer sieht wie immer tatenlos zu, wie ihren Mitgliedern das Leben schwerer und fast schon unmöglich gemacht wird. Wir vom RFW werden mit allen Mitteln, die uns zur Verfügung stehen versuchen, die Händler in ihrem Kampf gegen die Großen zu unterstützen", so Fischer abschließend. (gg)

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