Schaunig: "Angehörige wurden von BZÖ und ÖVP wieder einmal im Stich gelassen!"

SPÖ-Dringlichkeitsantrag auf "ersatzlose Streichung" der Beiträge für Angehörige wurde heute in der Regierungssitzung von den anderen Parteien abgeschmettert

Klagenfurt (SP-KTN) - "Ältere Menschen leiden seelisch darunter, wenn ihre Angehörigen finanziell belastet werden, nur damit sie in einem Heim leben können", weiß SPÖ-Vorsitzende Gaby Schaunig. "Die beste Lösung ist, diese Kostenbeiträge ersatzlos zu streichen. Schließlich werden die Angehörigen als Steuerzahler sowieso schon zur Kasse gebeten", so Schaunig. "Abgesehen davon werden in vielen anderen Bundesländern, schon längst keine Kosten mehr eingehoben."

Gerade diese Menschen haben ihre Angehörigen mit großer Hingabe bis zu dem Zeitpunkt daheim gepflegt, bis eine Übersiedlung in ein Pflegeheim unumgänglich gewesen ist. Rund 140 Euro müssen monatlich -gestaffelt nach dem Einkommen - von den Angehörigen berappt werden. Der Verzicht auf die Vorschreibung von Kostenbeiträgen an Angehörige in Pflegeheimen und Altenwohnheimen würde sich budgetär mit ca. 3,5 Millionen Euro auswirken. "Wären meine Heimbewohner schlecht spielende Fußballspieler, hätten Haider und Co diesem Betrag ohne mit der Wimper zu zucken zugestimmt", schloss Schaunig.
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