Mölzer: Grundsätzliche Diskussion über Islam erforderlich

Nach der politisch korrekten Empörung über die Mohammed-Aussagen sollte nun eine tiefer gehende Debatte in Sachen Islam geführt werden

Wien (OTS) - "Wenn der Präsident der Islamischen Glaubensgemeinschaft (IGGiÖ) in Österreich, Anas Schakfeh, im Zuge der aktuellen Diskussion gemeint hat, daß in Österreich etwa 400.000 Muslime leben, so ist unter Einbezug von illegalen Migranten wohl von einer erschreckend hohen Zahl auszugehen", meint der freiheitliche EU-Abgeordnete Andreas Mölzer heute gegenüber dem freiheitlichen Pressedienst. "Bei allem Respekt gegenüber dem Islam als eine der monotheistischen Weltreligionen zeigt sich aber, daß wir in Österreich dringend eine grundlegende Diskussion über den Islam und die damit einhergehenden Problemstellungen führen müssen", so Mölzer weiter.

So gelte es einmal grundlegend festzuhalten, daß der Islam kein Teil österreichischer oder europäischer Leitkultur war und ist, stellt der freiheitliche Parlamentarier klar. Darüber hinaus meint Mölzer, daß dem Zuwanderungs-Islam keineswegs die Rechte der autochthonen muslimischen Bosniaken in Zeiten der habsburgischen Monarchie zuständen. "Es ist darüber nachzudenken, inwieweit dem Islam sein Status als staatlich anerkannte Religionsgemeinschaft abzuerkennen ist, wenn die Muslime in Österreich nicht in der Lage sind, die klare Trennung von Staat und Kirche nachzuvollziehen", erwägt der EU-Abgeordnete härtere Schritte gegen islamistisch-extreme Tendenzen.

"Auf jeden Fall sollten Imame ihre Predigten in Österreich künftig nur mehr auf Deutsch halten dürfen, deren Ausbildung sollte auf einer staatlichen Basis erfolgen, darüber hinaus sollten islamische Prediger und Religionslehrer auf die österreichische Bundes-Verfassung vereidigt werden und sich zu unseren zivilisatorischen Errungenschaften bekennen, um jedwede Radikalisierung - insbesondere gegen unsere europäisch-abendländischen Werte - von vornherein auszuschließen", fordert Mölzer.

Und - so wie es beispielsweise Bischof Egon Kapellari verlangt - wäre es erstrebenswert, wenn in Europa, speziell in Österreich, muslimische Gotteshäuser lediglich als dezente Bethäuser errichtet werden, und nicht als überdominante islamische Symbole in Form von Minaretten - zumindest solange, als in islamischen Ländern keine christlichen Kirchen erbaut werden dürfen. "Hier ist auf jeden Fall das Prinzip der Gegenseitigkeit anzuwenden", hält Mölzer fest.

"Was wir nicht wollen sind Parallelgesellschaften, ebensowenig eine Islamisierung Europas. Daher müssen sich muslimische Zuwanderer, ebenso wie nichtmuslimische, klar unseren gesellschaftlichen Regeln unterwerfen. Wer dazu nicht willens ist, hat bei uns in Europa und in Österreich nichts verloren, und muß in seine Heimat zurückkehren", schließt Mölzer.

Rückfragen & Kontakt:

Freiheitlicher Parlamentsklub

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FPK0006