FP-Matiasek: Schluss mit Redeverboten und Schönrederei

Anstieg der Jugendkriminalität endlich ernst nehmen

Wien, 15.01.2008 (fpd) - Der stetige Anstieg der
Jugendkriminalität - seit dem Jahr 2001 sind es immerhin 51,2 Prozent österreichweit - sei mehr als besorgniserregend und es bestehe daher ein akuter Handlungsbedarf, so die stellvertretende Landesparteiobfrau der FPÖ-Wien, LAbg. Veronika Matiasek, vor dem Hintergrund der derzeit laufenden Debatte.

Grundlage für eine wirkungsvolle Bekämpfung der Jugendkriminalität ist eine sachliche und objektive Herangehensweise an das Problem, so Matiasek, die weiter meint, dass es in diesem Bereich eben kein Schönreden, Vertuschen oder Verschleiern der Tatsachen geben darf, nur weil es der regierenden SPÖ in Wien wieder einmal nicht in den politischen Kram passt. Es wären, das ist mittlerweile schwarz auf weiß nachweisbar, die Jungendlichen aus dem Bereich der Zuwanderer, hier vor allem die der zweiten und dritten Generation, die schon früh mit Kriminalität in Berührung kommen, so Matiasek.

Tatsache ist, dass die Fehler in der Zuwanderungspolitik jetzt all ihre negative Auswirkung zeigen. Gut zwei Jahrzehnte hat man seitens der Verantwortlichen weder das Erlernen und Verwenden der deutschen Sprache gefördert und gefordert noch eine Anpassung an die hierzulande üblichen Gesellschaftsnormen vermittelt. Übrig geblieben sind Jugendliche, die zwischen zwei Welten stehen, keine Perspektiven haben und - das darf und müsse auch ausgesprochen werden - zu einem hohen Prozentsatz voll Neid, Hass und Aggression wären, kritisiert Matiasek.

Die Jugendarbeit, die im öffentlichen Bereich ausschließlich in den Händen von linken "Schönrednern" liegt, müsse ab sofort einer Kehrtwendung unterzogen werden. Weg von der Multikulti-Alles-ist-erlaubt- Mentalität hin zu der Vermittlung strikter Regeln und Vorgaben.. Im Falle der Nichteinhaltung müsse es nachvollziehbare Konsequenzen geben.
Eine offene und ehrliche Debatte über das Problem ist unabdingbar. Das Redeverbot bezüglich des Zusammenhangs von Jugendkriminalität und Zuwanderung müsse endlich ein Ende finden. Nur so wird es möglich sein, wirksame und zielführende Strategien zu entwickeln, so Matiasek abschließend. (Schluss) paw

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