VP-Anger-Koch ad Jugendgewalt: Eltern stärker einbinden

Schule muss mehr in Jugendwohlfahrtssystem integriert werden

Wien (VP-Klub) - "Die Stadt Wien suhlt sich mal wieder im Eigenlob und listet auf, was sie nicht alles macht. Statt dessen sollte sie auf präventive Maßnahmen setzen, wie schon im Pflichtschulbereich von uns angedacht", betont die Familiensprecherin der ÖVP Wien, LAbg. Ines Anger-Koch.
Alles schön zu reden sei die eine Seite, die Zahlen und Fakten jedoch eine andere. "Es muss auch versucht werden, die Eltern mit ins Boot zu holen, um ihnen zu zeigen, wie sie mit ihren Kindern und deren eventuellem Gewaltverhalten umgehen sollen", betont Anger-Koch.

Lebensmittelpunkt von Kindern, Jugendlichen und Familien ist die Schule. Diese soll und muss viel stärker an das Jugendwohlfahrtssystem angebunden werden. "Durch die allgemeine Schulpflicht ist das System Schule eine umfassende Stelle, in der mögliche Probleme durch Verhaltensauffälligkeiten von Kindern und Jugendlichen oder auch äußerliche Zeichen erkannt werden können. Daher sollte die Schule enger mit dem Jugendwohlfahrtssystem vernetzt werden", fordert Anger-Koch, "Es muss mehr SozialarbeiterInnen und PsychologInnen vor Ort in den Schulen geben."

Daher braucht es:

- Einführung eines flächendeckenden Angebots an Peer-Group-Schulmediation an allen Schulen

- Einsatz von SchulsozialarbeiterInnen und verstärkter Einsatz von SchulpsychologInnen an jedem Wiener Schulstandort

- Aufstockung des Budgets für Jugendwohlfahrt

"Kinder sind unsere Zukunft. Und Investitionen in die Zukunft muss man jetzt tätigen - das ist Nachhaltigkeit", betont die VP-Familiensprecherin abschließend.

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