IIP-Institut: Symposium über Partnerschaft EU und Russland

Wien (OTS) - Am 25./26. Jänner findet im Festsaal der Diplomatischen Akademie (4., Favoritenstrasse 15a) ein zweitägiges Symposium zum Thema "Wege zu einer gelebten strategischen Partnerschaft zwischen der EU und Russland" statt.

Zusammen mit dem Renner-Institut wird das vom Internationalen Institut für den Frieden (IIP) organisierte Treffen in drei Schwerpunkten die Thematiken "Staatsstruktur, Demokratie und Pressefreiheit in Russland", die "Wirtschaftspartnerschaft Russland und EU" bzw. die gegenwärtige und zukünftige Außen- und Sicherheitspolitik unter den möglichen Prämissen der Wiederaufrüstung oder der Abrüstung diskutieren. Die Veranstaltung wird u.a. von der Stadt Wien unterstützt.

Programmüberblick

Eröffnet wird Freitag Abend (Beginn: 18.30 Uhr) durch den Präsidenten des IIP und ehemaligen Bundesminister Erwin Lanc und durch Brigitte Marcher vom Renner-Institut bzw. durch GR Franz Ekkamp. Staatssekretär Christoph Matznetter wird begrüßen, die einführenden Keynotes kommen vom russischen Wissenschaftler und IIP-Vizepräsidenten Nodari A. Simonia bzw. Judith Gebetsroither, die zur Zeit die Vertretung des Bundeskanzleramtes an der Ständigen Vertretung Österreichs in Brüssel leitet.

Am Samstag wird um 9.30 Uhr fortgesetzt. Nach dem Panel 1 zur russischen Staatstruktur u.a. mit einem Statement von Vassilij Likhachev, dem Vorsitzenden des außenpolitischen Ausschusses des russischen Föderationsrates, steht ab 11.30 Uhr die wirtschaftliche Beziehung zwischen der EU und Russland auf dem Tapet, wo u.a. Gerhard Mangott von der Universität Innsbruck und Christian Cleutinx von der Europäischen Kommission reden werden.

Samstag Nachmittag steht dann ab 14.00 Uhr der sicherheitspolitische Aspekt der Beziehung zwischen den beiden Systemen zur Debatte. Hier sind u.a. Wortmeldungen und Beiträge von Wolfgang Petritsch, Hannes Swoboda und Scott Newton von der Universität London vorgesehen.

Die Rolle der Moderatoren werden IIP-Vizepräsident Klaus von Dohnanyi, Erwin Lanc und Peter Schieder, ebenfalls IIP-Vizepräsident wahrnehmen.

Daten zum IIP

Das IIP ist eine Nichtregierungsorganisation mit Sitz in Wien. Es existiert seit dem Jahr 1956 und wurde 1989 von Lanc neu gegründet. Das IIP besitzt einen Konsultativstatus beim Wirtschafts-und Sozialrat der Vereinten Nationen (ECOSOC) und bei der UNESCO. In den letzten Jahren widmete sich das IIP dem sozioökonomischen Wiederaufbau Zentral- und Osteuropas, der Reform der Vereinten Nationen und den Friedensmöglichkeiten auf dem Balkan. (Schluss) red

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Mag. Kerstin Langer
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