Modernisierungs-Rückstau in Österreichs Heizkellern

80% der Heizungen laufen so lange sie funktionieren - oft viele Jahrzehnte / Umstieg auf moderne Technologie spart bis zu 40% Energie

Wien (OTS) - Die Investition in eine neue Heizungsanlage ist der sinnvollste Weg, Energiekosten zu senken. Dennoch werden alte Heizungen in 80% der Gebäude so lange weiter genutzt, wie sie funktionieren - oft mit hohem Reparaturaufwand. Diese Ergebnisse brachte eine repräsentative Studie der GfK im Auftrag des Bundesindustrieverbandes Deutschland Haus-, Energie- und Umwelttechnik, die in Deutschland unter 1.000 Eigenheimbesitzern durchgeführt wurde. 63% aller Befragten nennen die hohen Heizkosten als Anstoß zur Heizungsmodernisierung.

"Diese Zahlen kann man 1:1 auf Österreich umlegen", ergänzt Martin Reichard, Geschäftsführer des IWO-Österreich (Institut für wirtschaftliche Ölheizung). "Der Austausch einer veralteten Ölheizung rechnet sich nach wenigen Jahren, da mit der neuen Technologie bis zu 40% der Brennstoffkosten eingespart werden. Kein anderes Heizsystem bietet mit einer so geringen Investition einen solchen Beitrag zum Energiesparen. Jene Mehrheit, die wegen hoher Heizkosten ihre Heizung modernisiert, ist daher in einem Umfeld steigender Energiekosten bestens gerüstet. "

Allerdings geben auch 60% der Heizungsbesitzer an, dass Defekte bei der Heizung ein Anstoß für Heizungsmodernisierung seien. "Das kann unter Umständen viel zu spät sein", erklärt Reichard. "Denn auch ältere Ölheizungen laufen meist viele Jahrzehnte störungsfrei, sind aber aufgrund ihrer veralteten Technologie trotzdem reif für die Modernisierung. Wer auf einen Defekt bei der Heizung wartet, verzichtet jahrelang auf bis zu 40% Energieeinsparungspotenzial und zahlt einfach viel zu viel an Heizkosten."

Das IWO-Österreich fordert daher erneut öffentliche Anreize, um Ölheizungsbesitzer zum Umstieg auf eine neue Technologie zu motivieren. "Der Versuch, den Menschen die Ölheizung auszureden und sie zu andere Heizformen zu locken, ist gescheitert. Es müssen endlich Maßnahmen gesetzt werden, die den Menschen und der Umwelt wirklich helfen. Das heißt: Förderung für den Umstieg auf Öl-Brennwerttechnik sowie steuerliche Anreize im Zusammenhang mit der Verwendung des neuen schwefelarmen Heizöls", so Reichard.

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