SP-Haider: OÖ bleibt bei Kriminalitätsanstieg traurige Spitze

"Personell ausgehungerte Polizei trotz hervorragender Arbeit durch Personalkürzungen auf verlorenem Posten"

Linz (OTS) - "Daran können alle Behübschungsversuche und Verharmlosungen der ÖVP nichts ändern: Oberösterreich lag im Jahresdurchschnitt 2007 beim Kriminalitätszuwachs mit einem Anstieg um 7,06 % weiter an der traurigen Spitze der bevölkerungsreichen Bundesländer. Wegen des alarmierenden Personalmangels kann die oberösterreichische Polizei trotz aufopferndem Einsatz nicht einmal mehr jedes zweite Delikt klären", zeigt SPÖ-Landesparteichef LH-Stv. Erich Haider erneut auf.

Auch wenn mit geschönten Statistiken noch so oft versucht wird, den Oberösterreicherinnen und Oberösterreichern Sand in die Augen zu streuen, ist unbestreitbar, dass die Polizei am Limit arbeitet, aber aufgrund der jahrelangen Personalkürzungen personell auf verlorenem Posten steht.
Besonders alarmierend ist der Anstieg bei den Einbrüchen in Einfamilienhäuser um mehr als 50 Prozent und bei Raub um mehr als 30 Prozent.

Diese Situation ist gerade angesichts der Herausforderungen durch fallende Grenzkontrollen und die Fußball-Europameisterschaft doppelt besorgniserregend. Oberösterreich droht ein erneut verschärfter Personalnotstand, wenn Polizistinnen und Polizisten zum Einsatz an den Austragungsorten in anderen Bundesländern abgezogen werden.

"Dagegen hilft nur eins: Oberösterreichs Polizei braucht 200 Beamte mehr! Für mich ist klar, dass raschest alles getan werden muss, um die Polizei entscheidend zu verstärken", fordert Haider erneut eine Aufstockung der Exekutive.
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