Bohuslav: Buchinger auf NÖ-Linie geschwenkt

Erhöhung des Pflegegeldes und Reform der Einstufung weiter offen

St. Pölten (NÖI) - Spät aber doch hat SP-Sozialminister Buchinger mit der Amnestieregelung Einsehen für die Anliegen der Pflegebedürftigen, sagt VP-Landesrätin Petra Bohuslav, und sei damit voll auf die seit Monaten eingeschlagene NÖ-Linie geschwenkt. "Buchinger habe offensichtlich eingesehen, dass doch 'informieren statt strafen' der richtige Weg ist, zumal die Angehörigen und Pflegebedürftigen auch viele andere Sorgen hätten", so Bohuslav. Dass Niederösterreich auf dem richtigen Weg ist, zeigen die 1.700 Anrufe bei der Pflegehotline, die seit Vorstellung des NÖ-Modells Anfang Dezember eingegangen sind. "Etwa 1.500 sind bereit ihr Betreuungsverhältnis zu legalisieren, auch weil es im NÖ-Modell eine ausreichend hohe Förderung gibt. Auch erste Auszahlungen haben bereits stattgefunden", berichtet Bohuslav.

Äußerst uninformiert zeigte sich Buchinger aber bei der gestrigen Pressestunde, was die Regelungen der einzelnen Bundesländer beim Regress betrifft. Auch hier ist Niederösterreich absoluter Vorreiter: Kein Kinderregress in NÖ (in den meisten Bundesländern aufrecht) und den Regress auf Ehegatten hat NÖ als einziges Bundesland abgeschafft. Zusätzlich ist NÖ mit 10.000 Euro Vermögensfreibetrag in der stationären Pflege positiver Spitzenreiter. Bohuslav hofft, dass die Aussagen von Buchinger seiner Uninformiertheit entstammen und nicht politischem Kalkül.

Auch bei der Reform des Pflegegeldes schwenkt Buchinger offensichtlich auf die NÖ-Linie und gibt der Forderung nach Erhöhung und Reform der Einstufung, was Demenz betrifft, jetzt selbst mehr Priorität. Auf diesen Forderungen werde man in Niederösterreich weiter konsequent bestehen, ergänzt Bohuslav.

"Niederösterreich werde sich jedenfalls weiterhin mit seinem Angebot direkt an die Pflegebedürftigen wenden, sie über die Pflegehotline und mit mobiler Beratung über die Angebote informieren und bei der unbürokratischen Anmeldung behilflich sein", so Bohuslav.

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