SJÖ zu Jugendkriminalität: Der Jugend Perspektiven geben!

Anstieg der Jugendkriminalität ist direkte Auswirkung schwarz-blau-oranger Politik

Wien (SK) - Wolfgang Moitzi, gf. Vorsitzender der Sozialistischen Jugend Österreich (SJÖ), fordert vor dem Hintergrund der Kriminalstatistik 2007 die Schaffung von Perspektiven für die Jugend. Die steigende Jugendkriminalität - seit 2001 ist sie um mehr 50 Prozent gestiegen - sei eine direkte Auswirkung schwarz-blau-oranger Politik. Eine Verschärfung des Jugendstrafrechts, wie sie der Kärntner Landeshauptmann Jörg Haider fordert, hält Moitzi für kompletten Schwachsinn. "Haider hat diesen Anstieg mitverursacht. Seit 2001 wurde unter Blau-Schwarz-Orange das Jugendstrafrecht verschärft, in Wien der Jugendgerichtshof abgeschafft und massiver Sozialabbau betrieben. Dass eine solche Politik kontraproduktiv ist, zeigt die aktuelle Statistik", so Moitzi am Montag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. ****

Projekte wie öffentliche Lehrwerkstätten, die gemeinsame Schule und eine aktive Arbeitsmarktpolitik für Jugendliche sind für Moitzi die effektivste Form der Kriminalitätsbekämpfung. "Österreich darf keine Versuchsanstalt für die Wegsperrer werden, die mit ihren Forderungen nach härteren Strafen nur die eigene Verantwortung zu überdecken versuchen", so Moitzi abschließend. (Schluss) sl/mm

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