Kukacka zu Lärmschutz auf der A 8: Zusätzliche Lärmmessungen bei Tempo 100/60 sollen Effizienz überprüfen!

Vor Generalsanierung 2011 endgültige Entscheidung über bauliche Lärmschutzmaßnahmen

Wien (ÖVP-PK) - Als in der Wirksamkeit und Effizienz für die Anrainer fragwürdig und als problematisches Verkehrshemmnis für die Flüssigkeit des Verkehrs bezeichnete ÖVP Verkehrs- und Infrastruktursprecher Abg. Mag. Helmut Kukacka heute, Montag, die geplante multifunktionale Verkehrsbeeinflussungsanlage auf der A 8, die bei der Gemeinde Weibern, bei Überschreitung des Lärmpegels von 55 Dezibel nachts und 65 Dezibel am Tag, die Geschwindigkeit herabregeln soll. Kukacka wies darauf hin, dass zwei Stufen der Geschwindigkeitsbeschränkung vorgesehen seien. Bei der Stufe eins werde eine Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h für PKW und 60 km/h für LKW vorgeschrieben, bei der Stufe zwei wird die Höchstgeschwindigkeit für PKW auf 80 km/h herabgeregelt und bleibt mit 60 km/h für LKW gleich. ****

Auf alle Fälle müsste die Inbetriebnahme dieser Anlage durch eine Verordnung des Verkehrsministeriums rechtlich genehmigt werden, stellte Kukacka fest. Ein entsprechender Antrag samt Gutachten liege dem BMVIT bereits vor. Die Verkehrsbeeinflussungsanlage könne aber erst dann in Betrieb gehen, wenn die Verordnung und das dafür notwendige Verkehrsgutachten vorliegen, bei dem einerseits die Lärmreduktion nachgewiesen und andererseits auch die Verkehrssicherheitsproblematik (Gefahr von Staus, Auffahrunfällen und Überholmanövern) untersucht worden sei.

Kukacka verwies auch darauf, dass im Zuge der Generalsanierung der Innkreisautobahn die Errichtung von zusätzlichen Lärmschutzwänden geplant sei. In diesem Abschnitt sei eine Generalsanierung zwischen 2011 und 2012 festgelegt worden, weshalb ein Vorziehen von baulichen Lärmschutzmaßnahmen, wegen des sonst verlorenen Bauaufwandes, vorher nicht möglich sei. Mit der Gemeinde Weibern sei deshalb zum jetzigen Zeitpunkt die Installierung dieser Verkehrsbeeinflussungsanlage vereinbart worden.

Kukacka forderte deshalb, dass im ersten Jahr der Inbetriebnahme dieser Anlage entsprechende Lärmmessungen in der Gemeinde durchgeführt werden, um die Wirksamkeit der jetzigen Temporeduktion überprüfen zu können, um dann endgültig zu entscheiden, welche baulichen Lärmschutzmaßnahmen (Lärmschutzwände oder allenfalls Einhausungen) ab dem Jahr 2011 errichtet werden müssten, schloss Kukacka.
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