Jenewein zu Häupl: Zwangsehen auch in Wien gängige Praxis!

Kritik am Islam muß erlaubt sein!

Wien, 14-01-2007 (fpd) - Der Wiener Bürgermeister Häupl möge bitte zur Kenntnis nehmen, dass Kritik - auch am Islam - in einer pluralistischen Gesellschaft möglich sein muß. So sei es etwa auch in Wien nach wie vor gängige Praxis, dass Minderjährige zwangsverheiratet werden. Die freiheitliche Kritik beim gestrigen Neujahrstreffen habe genau diesem Umstand Rechnung getragen, so heute der Landesparteisekretär der Wiener FPÖ, Hans-Jörg Jenewein, zu den Aussagen von Michael Häupl.

Jeder halbwegs vernünftige Mensch lasse heute auch Kritik an der Geschichte der römisch-katholischen Kirche zu. Weshalb sollte diese Geschichtsreflexion vor dem Islam Halt machen, stellt Jenewein die Frage in den Raum. Faktum sei, dass die Person Mohammed sowie die von ihm vertretene Religion alles andere als friedlich sei. Durch die von Häupl betriebene Masseneinwanderung nach Wien sei gerade die Auseinandersetzung mit dem Islam höchst notwendig und auch wünschenswert, so Jenewein.

In diesem Zusammenhang sei Häupl der Bericht der Kinder- und Jugendanwaltschaft aus dem jahr 2005 ans Herz gelegt, der sich umfassend mit dem Problem der Zwangsheirat bei muslimischen Familien beschäftigt. Es werde durch den KJA-Bericht auch zum Ausdruck gebracht, dass die Zwangsverheiratungen nicht unter dem Begriff der kulturellen Vielfalt einzuordnen seien. Wenn Häupl jetzt also die gestrigen Aussagen beim FPÖ-Neujahrstreffen als "Religionshetze" verunglimpft, so sei ihm mitgeteilt, dass seine Politik dazu geführt habe, dass es heute, im 21. Jahrhundert, auch in Wien Zwangsehen gibt. Daran Kritik zu üben sei weder menschenverachtend oder gar hetzerisch - diese Kritik sei notwendig und wünschenswert, so Jenewein abschließend. (Schluß)

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