GPA-DJP und vida erreichten KV-Abschluss für die Beschäftigten der Sozialversicherungen

Einkommen steigen um durchschnittlich 3,2 Prozent

Wien (GPA-DJP/vida/ÖGB) - Nach zähen und harten Verhandlungen konnten sich die Gewerkschaften GPA-DJP und vida mit dem Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger am Abend des 11. Jänner 2008 auf einen Gehaltsabschluss einigen. Die Löhne bzw. Gehälter der 28.000 Beschäftigten der Sozialversicherungen werden mit Wirkung vom 1. Jänner 2008 um 2,9 Prozent angehoben. Zusätzlich erhalten die Beschäftigten mit dem Mai-Bezug eine Einmalzahlung in der Höhe von 100 Euro. Mit diesem Kollektivvertragsabschluss steigen die Einkommen im Jahr 2008 um durchschnittlich 3,2 Prozent. ++++ Voraussetzung für den Kollektivvertragsabschluss war, dass die Arbeitgeberseite ihr Verschlechterungspaket, das unter anderem Einschnitte im Kündigungsrecht und viele Verschlechterungen bei der Arbeitszeit vorsah, zurückgezogen hat. Am Vortag der Einigung fand eine österreichweite BetriebsrätInnen-Konferenz statt. Die rund 500 BetriebsrätInnen beschlossen bei der Versammlung im Falle des Scheiterns der Kollektivvertragsverhandlungen gewerkschaftliche Kampfmaßnahmen. "Ohne das Sammeln tausender Protestkarten und der entschiedenen Haltung der Betriebsrats-Körperschaften hätten wir diese Bewegung der Arbeitgeberseite nicht erreicht", sagt Sonja Rauter, Verhandlungsführerin der GPA-DJP auf Seiten der Angestellten. "Die Arbeitgeberseite hat letztlich den Ernst der Lage erkannt und eingelenkt", bekräftigt auch der für die ArbeiterInnen zuständige stv. vida-Vorsitzende Willibald Steinkellner.
Nachdem das Verhandlungsangebot in der vorhergehenden Verhandlungsrunde noch bei 2,4 Prozent gelegen war, gibt es nun -unter Berücksichtigung der Einmalzahlung - eine Erhöhung der Löhne und Gehälter um durchschnittlich 3,2 Prozent. "Mit diesem Ergebnis bewegt sich der Gehaltsabschluss auch bei der Nachhaltigkeit im Bereich der guten Abschlüsse bei den laufenden Verhandlungsrunden", freut sich der stv. Bundesgeschäftsführer der GPA-DJP Karl Proyer. Ein besonderer Erfolg ist bei der Lehrlingsentschädigung gelungen:
Jeder Lehrling erhält die volle Einmalzahlung in der Höhe von 100 Euro. Die Gewerkschaften betonen, dass sich die Beschäftigten in der Sozialversicherung eine faire Einkommenserhöhung verdient haben. Mit dem Abschluss vom 11. Jänner wurde dieses Ziel erreicht.

ÖGB, 14. Jänner 2008 Nr. 13

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