LH Haider: Jugendstrafrecht muss verschärft werden

Klagenfurt (OTS) - "Österreich darf keine Versuchsanstalt für Jugendkriminalität werden!" Mit diesen Worten kommentiert Landeshauptmann Jörg Haider (BZÖ) die jüngste Kriminalitätsstatistik.

Demnach habe es im Bereich der Jugendkriminalität einen dramatischen Anstieg gegeben. Während es 2001 nur rund 22.000 jugendliche Tatverdächtige gegeben habe, seien im Vorjahr rund 33.000 Jugendliche zwischen 14 und 18 Jahren angezeigt worden. "Auffallend dabei ist, dass die meisten jugendlichen Straftäter einen Migrationshintergrund haben. Während der Anteil von Migranten an der Gesamtbevölkerung unter zehn Prozent liegt, stellen sie bei den Jugenddelikten zwischen 70 und 80 Prozent der Täter. Hier läuft also einiges schief. Österreich hat sich die Kriminalität selbst heran gezüchtet", so Haider.

Jugendliche aus Familien mit Migrationshintergrund seien oftmals schlecht ausgebildet, mangelhaft integriert und noch dazu arbeitslos. Diese aussichtslose Situation würde viele in die Kriminalität treiben. Um dem Einhalt zu gebieten, fordert der Kärntner Landeshauptmann eine Verschärfung des Jugendstrafrechtes. Dieses sei eigentlich geschaffen worden, um Kinder und Jugendliche zu schützen. Mittlerweile habe sich aber sie Situation grundlegend geändert. "Heutzutage sind Jugendliche an den brutalsten Gewalttaten beteiligt. Dem muss im Jugendstrafrecht Rechnung getragen werden. Kriminelle Jugendliche sind angemessen zu bestrafen, damit sie die Härte des Gesetzes spüren. Außerdem sollen die Strafen einen erzieherischen Wert haben", fordert Haider. Eine Möglichkeit wäre, Jugendliche zur "Sühnearbeit" zu verpflichten. Landeshauptmann Haider: "Wer straffällig wird, soll zu gemeinnütziger Arbeit verpflichtet werden. Wer sich außerhalb der Gemeinschaft stellt, muss der Gemeinschaft auch wieder was zurückgeben!"

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