HNO Tumore: multizentrische Studie untersucht neue Therapiekombination bei Rachen-, Zungen- und Kehlkopfkarzinomen

Wien (OTS) - Univ.-Prof. Dr. Felix Keil, Primar der Hämato-Onkologie am LKH Leoben, führt eine österreichweite multizentrische Studie zu HNO-Tumoren durch. Die neuen Erkenntnisse in der Therapie - eine Kombination von Chemotherapie, Strahlentherapie und der Gabe monoklonaler Antikörper - werden nun erstmals im Rahmen einer umfangreichen Studie zusammengefasst und beschrieben.

Univ.-Prof. Keil, Autor und Leiter der neuen Studie, zu dieser Arbeit: "Die Medizin hat heute die Möglichkeit, die Lebensqualität jener Patienten, die an HNO Tumoren in fortgeschrittenem Stadium leiden, deutlich zu verbessern! Unsere Absicht besteht darin, die HNO Forschung durch valide Studienergebnisse zu bereichern. Festgeschriebene Behandlungserfolge sollen den Kollegen Therapieoptionen vermitteln, die dem Patienten auch bei schlechtem Krankheitsverlauf helfen. "

Interessant an dieser akademischen Studie ist, dass sie interdisziplinär (mit den Experten der Radiologie, der internistischen Onkologie, der Strahlentherapie, HNO Fachärzten und molekularbiologisch versierten Ärzten) an vier verschiedenen österreichischen Kliniken durchgeführt wird. Kooperiert wird mit Zentren in Graz (Studienleitung: Prof. Kapp), Feldkirch (Studienleitung: Prof. De Vries) und Wien (Studienleitung: Prof. Kornek). Keil dazu:"Im Bereich der HNO Tumore gibt es relativ wenige Studien und daher sind koordinierte Aktivitäten der österreichischen Zentren in Österreich wesentlich, um die Qualität der Versorgung unserer Patienten mit HNO Tumoren zu verbessern."

Die Studie der Phase II wird an 50 Patienten mit HNO Tumoren durchgeführt. Betroffen sind vor allem starke Raucher und Menschen mit Alkoholproblemen. Aussagekräftige Daten über die Wirksamkeit wie über die Steigerung der Lebensqualität der behandelten Patienten sind in spätestens zwei Jahren zu erwarten.

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