ACUS: Nein zur Islam-Hetze der FPÖ

Die Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie protestiert gegen die Islam-Hetze der FPÖ

Wien (SK) - "Repräsentanten des rechts-rechten Lagers haben schon des Öfteren in der österreichischen Innenpolitik für Aufruhr gesorgt, aber die Äußerungen der FPÖ-Spitzenkandidatin für die Gemeinderatswahl in Graz, Susanne Winter, haben eine Grenze überschritten", sagt der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) Gustav Posch. "Das hat mit der in Demokratie garantierten freien Meinungsäußerung nicht das Geringste zu tun." ****

"Als Christinnen und Christen wissen wir genau, dass der Islam die gleichen Wurzeln wie das Judentum und das Christentum hat. Eine Beleidigung dieser Religion schändet auch das Ansehen von Abraham über die Propheten bis Jesus Christus, der unter unseren gläubigen moslemischen Mitbürgerinnen und Mitbürgern Verehrung und Ansehen genießt."

"Die Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie wendet sich mit aller ihr zu Gebote stehenden Entschiedenheit gegen diese verbale Entgleisung und verlangt, dass diese unqualifizierbaren Äußerungen zurückgenommen werden", schloss Posch. (Schluss) sl/mm

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