Bus-Messe: Teilnehmer-Rekord bei 10. WKÖ-Bundestagung

10. Bus-Messe mit Ausstellerrekord: Begleitende Fachmesse mit knapp 80 Ausstellern aus Österreich und dem benachbarten Ausland

Wien (PWK026) - Mit einem neuen Ausstellerrekord ging das alle
zwei Jahre stattfindende Spitzentreffen der österreichischen Autobus-Branche am Welser Messegelände zu Ende: Die begleitende Fachmesse zur heuer 10. Bundestagung des Fachverbandes der Autobusunternehmungen der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) verzeichnete in ihrem 20. Bestandsjahr erstmals knapp 80 ausstellende Betriebe aus Österreich und dem benachbarten Ausland. "Als Treffpunkt für Industrie, Tourismusanbieter und Personenbeförderer hat sich die Veranstaltung damit bereits als Event-Klassiker der österreichischen Verkehrswirtschaft etabliert", zog Fachverbandsobmann Karl Molzer Bilanz. Inhaltlich stand am Schlusstag der Veranstaltung die Neuordnung der Praxis von LKW- und Buskontrollen auf dem Programm.

Für die Organisation der zweitägigen Bundestagung zeichnete der Fachverband der Autobusunternehmungen heuer gemeinsam mit dem offiziellen Veranstaltungs-Partner, der Arbeitsgemeinschaft Busreisen Steiermark, verantwortlich. Die steirischen Tourismuswerber präsentierten 21 unabhängige, besonders bus- und gruppenfreundliche Hotels sowie 38 Ausflugszielen in der ganzen Steiermark mit maßgeschneiderten Angeboten für Reisegruppen. Das erwartete Nächtigungsplus in Österreich während der Fußball-EM stellt nicht nur aus Sicht der Touristikanbieter eines der Top-Themen für die Jahresplanung dar, auch für die Bus-Reiseveranstalter wird 2008 zu einem entscheidenden Jahr.

"Die Fußball-Fans, die im Sommer ins Land kommen, werden nicht nur die Stadien von innen sehen, sondern darüber hinaus auch die Tourismus-Destination Österreich konsumieren. Der Bus wird dabei ein wichtiger Partner sein, der die Gäste und mit ihnen die Wertschöpfung in die Städte bringt", prognostizierte WKÖ-Vizepräsidentin Renate Römer in ihrem Fachreferat. Mit klugen betrieblichen Entscheidungen müssen sich die Unternehmer rechtzeitig auf dieses Ereignis einstellen. Vor diesem Hintergrund fand der Key Note-Vortrag des ehemaligen Schweizer FIFA-Schiedsrichters und heutigen ZDF-Fußball-Experten Urs Meier zum Thema "Zwischen den Fronten -Entscheiden unter Druck" für die Bundestagungsbesucher besonders großes Interesse.

Der Leiter der Bundesanstalt für Verkehr, Walter Nissler, informierte gemeinsam mit seinem deutschen Kollegen Philippe Rabenschlag vom Bundesamt für Güterverkehr über die intensive Zusammenarbeit zwischen Exekutive und technisch-wirtschaftlichen Sachverständigen, die die notwendigen Kontrollen auf der Straße so praxistauglich wie möglich machen sollen. Der Branche wurde dabei unisono ein sehr gutes Zeugnis ausgestellt. Auch dem Wunsch der Busunternehmen, die Kontrollen von Bussen mit Gästen an Bord noch praxistauglicher zu gestalten, stand man sehr positiv gegenüber.

Motivation und Information, aber auch Unterhaltung und Kontakte zu bieten - das seien die Hauptziele der im 2-Jahres-Rhythmus stattfindenden Spitzentagung der Busbranche. Die begleitende Fachmesse sei in den bisher zwei Jahrzehnten Bundestagung immer ein wesentliches Element des Veranstaltungskonzeptes gewesen, betont Paul Blachnik, Geschäftsführer des Fachverbandes: "Umso erfreulicher ist der absolute Rekord mit knapp 80 Fachmesse-Ausstellern aus den Bereichen der Bustouristik sowie der Bushersteller- und -zulieferindustrie, den wir heuer erzielen konnten." Für die 11. Bundestagung der Autobusunternehmer mit Fachmesse, die für den Herbst 2009 geplant ist, denkt der WKO-Fachverband an eine weitere Aufstockung der Ausstellerkapazitäten, so Blachnik.

Zur österreichischen Bus-Branche: Die mehr als 1.300 österreichischen Busunternehmer betreiben eine Flotte von mehr als 9.000 Bussen. Mit diesen werden im Reiseverkehr jährlich über eine Million Gäste befördert sowie im öffentlichen Personennah- und Regionalverkehr auf der Straße mehr als die Hälfte aller 1,1 Milliarden Beförderungsfälle garantiert. Mit mehr als 15.000 direkt Beschäftigten erwirtschaften diese Unternehmen insgesamt einen Umsatz von mehr als einer Milliarde Euro und investieren jährlich rund 225 Millionen Euro in ihren Fuhrpark. Der Bus ist mit 15g/CO2 pro Passagier/pro km das mit Abstand sauberste Straßenverkehrsmittel. Die geringen Schadstoffemissionen und die ständige Reduzierung der Geräuschemmissionen unterstreichen den hohen ökologischen und ökonomischen Nutzen des Omnibusses gegenüber dem Individualverkehr. (JR)

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