Internationale Möbelmesse in Köln öffnet mit starker österreichischer Beteiligung die Pforten

Geöffnet bis 21.1. - Branchenentwicklung in den ersten 3 Quartalen 07: Österreichische Möbelexporte + 7%, Produktionssteigerung um 3,5% - Starker Zuwachs bei Importen

Wien (PWK025) - Heute, Montag, 14. Januar, war es soweit: Die Internationale Möbelmesse in Köln hat für eine Woche lang ihre Pforten geöffnet, um die ganze Vielfalt der Einrichtungsbranche zu präsentieren. Unter den 1.300 Ausstellern aus rund 60 Ländern setzen auch heuer wieder 26 namhafte österreichische Firmen wie ADA, TEAM 7, Joka und Wittmann einen starken Akzent. Ein Klick auf
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Wie auch schon im Vergleichszeitraum des Vorjahres hat sich die Produktion in den ersten drei Quartalen 2007 positiv entwickelt und gegenüber den ersten drei Quartalen 2006 um 3,5 Prozent zugelegt. Der Gesamtwert liegt bei 2,19 Milliarden Euro. Folgende Produktgruppen weisen dabei ein Plus auf: Büro- und Ladenmöbel +10 Prozent (354 Millionen Euro), Küchenmöbel aus Holz: +1,9 Prozent (187 Millionen Euro), sonstige Möbel +7,3 Prozent (1,14 Milliarden Euro), Kompletteinrichtungen von Schlaf-/Wohn-/Ess-/ Kinderzimmern +11,1 Prozent (202 Millionen Euro), Betten aus Holz +5,9 Prozent (12 Millionen Euro). Einen Rückgang gab es nur bei der Produktion von Sitzmöbeln -7,1 Prozent (509 Millionen Euro). Auch der Bereich Sprungrahmen konnte um +3,9 Prozent (15 Millionen Euro) zulegen, die Produktion von Auflegematratzen konnte um 8,5 Prozent (64 Millionen Euro) gesteigert werden.

Beim Export kann die heimische Möbelindustrie ein vorläufiges Plus von 7 Prozent mit einem Gesamtwert von knapp 897 Millionen Euro gegenüber den ersten drei Quartalen 2006 verzeichnen.

Dabei lag der Wert der Exporte in die EU-26 mit 9 Prozent über dem Niveau des Vorjahres bei rund 685 Millionen Euro. Der Hauptmarkt für österreichische Möbel bleibt weiterhin Deutschland; und unser Nachbarland konnte diese Position mit einem Plus von 12,9 Prozent und einem Gesamtwert von 283 Millionen Euro weiter ausbauen. Im Vergleich dazu fällt die Exportsteigerung nach Italien mit 2,9 Prozent (Gesamtwert: 114 Millionen Euro) relativ gering aus. Wie schon im Vorjahr belegt das Vereinigte Königreich auch 2007 wieder Platz 3, allerdings mit einem Plus von 22 Prozent (59 Millionen Euro), gefolgt von Polen mit rund 41 Millionen Euro. Ausnahmen beim positiven Exporttrend bilden Frankreich (-6,3 Prozent, 33 Millionen Euro) und Tschechien (-6,5 Prozent, 19,5 Millionen Euro).

Auch die Exporte in die EFTA-Zone verzeichnen einen starken Zuwachs von insgesamt +10 Prozent bei einem Gesamtvolumen von rund 82 Millionen Euro, wobei hier die Schweiz mit rund 75 Millionen Euro (+10,4 Prozent) den größten Exportmarkt darstellt.

Eine Exportsteigerung gibt es auch bei den osteuropäischen Ländern außerhalb der EU mit +9,1 Prozent (31,4 Millionen Euro). Russland führt hier als wichtiger Zielmarkt mit 13 Millionen an, an zweiter Stelle liegt Kroatien mit rund 12 Millionen Euro.

Der Möbelmarkt in Asien verzeichnet im Gegensatz dazu ein Exportminus von 7 Prozent mit rund 61 Millionen Euro. Japan bleibt weiterhin Spitzenreiter, allerdings mit einem Rückgang von 22,1 Prozent (32 Millionen Euro).

Auch die Möbelexporte nach Amerika haben sich in den ersten drei Quartalen 2007 verringert, und zwar um 20,6 Prozent. Am meisten Möbel werden in die USA ausgeführt (11 Millionen Euro Exportwert, - 15,8 Prozent), gefolgt von Kanada mit rund 5 Millionen Euro (-19,1 Prozent).

Einen starken Zuwachs gibt es bei der Einfuhr von Möbeln nach Österreich zu verzeichnen: Der Gesamtimport hat um beachtliche 24,9 Prozent zugelegt und liegt bei rund 990 Millionen Euro. Den größten Anteil haben die EU-26 mit 884 Millionen Euro (+25,9 Prozent). Deutschland ist Hauptimporteur und führt die Liste mit 483 Millionen Euro (+22,2 Prozent) an, gefolgt von Italien mit 82 Millionen Euro (+16,8 Prozent). Wie schon im Vorjahr belegt auch heuer wieder Polen mit rund 71 Mio. Euro (+95, Prozent) Platz 3, gefolgt von Rumänien mit 51 Millionen Euro (+10,9 Prozent). Rückläufige Tendenz gab es im Gegensatz dazu bei Möbelimporten aus Frankreich (-22 Prozent) und dem Vereinigten Königreich (-16,2 Prozent).

Ein Rückgang ist auch wie im vergangenen Jahr bei den Möbelimporten aus dem EFTA Raum (-2,7 Prozent) zu beobachten. Hingegen konnten die Staaten aus Osteuropa den Gesamtexport nach Österreich um +17,1 Prozent steigern (23 Millionen Euro). Importsteigerungen gab es auch aus Asien mit +37,3 Prozent (36 Millionen Euro): Hauptimportland China verzeichnet dabei einen besonders großen Zuwachs von +72,8 Prozent (21 Millionen Euro), an zweiter Stelle rangiert Vietnam mit 4,5 Millionen Euro, gefolgt von Indonesien (3,6 Millionen Euro). (JR)

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Die österreichische Möbelindustrie/austrian furniture industry
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