• 14.01.2008, 10:54:08
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Internationale Möbelmesse in Köln öffnet mit starker österreichischer Beteiligung die Pforten

Geöffnet bis 21.1. - Branchenentwicklung in den ersten 3 Quartalen 07: Österreichische Möbelexporte + 7%, Produktionssteigerung um 3,5% - Starker Zuwachs bei Importen

Wien (PWK025) - Heute, Montag, 14. Januar, war es soweit: Die
Internationale Möbelmesse in Köln hat für eine Woche lang ihre
Pforten geöffnet, um die ganze Vielfalt der Einrichtungsbranche zu
präsentieren. Unter den 1.300 Ausstellern aus rund 60 Ländern setzen
auch heuer wieder 26 namhafte österreichische Firmen wie ADA, TEAM
7, Joka und Wittmann einen starken Akzent. Ein Klick auf
http://www.moebel.at/default.asp?id=1298 führt in einen
Online-Messe-Showroom mit den neuesten Kollektionen von ADA, Joka,
TEAM 7 und Wittmann.

Wie auch schon im Vergleichszeitraum des Vorjahres hat sich die
Produktion in den ersten drei Quartalen 2007 positiv entwickelt und
gegenüber den ersten drei Quartalen 2006 um 3,5 Prozent zugelegt. Der
Gesamtwert liegt bei 2,19 Milliarden Euro. Folgende Produktgruppen
weisen dabei ein Plus auf: Büro- und Ladenmöbel +10 Prozent (354
Millionen Euro), Küchenmöbel aus Holz: +1,9 Prozent (187 Millionen
Euro), sonstige Möbel +7,3 Prozent (1,14 Milliarden Euro),
Kompletteinrichtungen von Schlaf-/Wohn-/Ess-/ Kinderzimmern +11,1
Prozent (202 Millionen Euro), Betten aus Holz +5,9 Prozent (12
Millionen Euro). Einen Rückgang gab es nur bei der Produktion von
Sitzmöbeln -7,1 Prozent (509 Millionen Euro). Auch der Bereich
Sprungrahmen konnte um +3,9 Prozent (15 Millionen Euro) zulegen, die
Produktion von Auflegematratzen konnte um 8,5 Prozent (64 Millionen
Euro) gesteigert werden.

Beim Export kann die heimische Möbelindustrie ein vorläufiges Plus
von 7 Prozent mit einem Gesamtwert von knapp 897 Millionen Euro
gegenüber den ersten drei Quartalen 2006 verzeichnen.

Dabei lag der Wert der Exporte in die EU-26 mit 9 Prozent über dem
Niveau des Vorjahres bei rund 685 Millionen Euro. Der Hauptmarkt für
österreichische Möbel bleibt weiterhin Deutschland; und unser
Nachbarland konnte diese Position mit einem Plus von 12,9 Prozent und
einem Gesamtwert von 283 Millionen Euro weiter ausbauen. Im Vergleich
dazu fällt die Exportsteigerung nach Italien mit 2,9 Prozent
(Gesamtwert: 114 Millionen Euro) relativ gering aus. Wie schon im
Vorjahr belegt das Vereinigte Königreich auch 2007 wieder Platz 3,
allerdings mit einem Plus von 22 Prozent (59 Millionen Euro), gefolgt
von Polen mit rund 41 Millionen Euro. Ausnahmen beim positiven
Exporttrend bilden Frankreich (-6,3 Prozent, 33 Millionen Euro) und
Tschechien (-6,5 Prozent, 19,5 Millionen Euro).

Auch die Exporte in die EFTA-Zone verzeichnen einen starken
Zuwachs von insgesamt +10 Prozent bei einem Gesamtvolumen von rund 82
Millionen Euro, wobei hier die Schweiz mit rund 75 Millionen Euro
(+10,4 Prozent) den größten Exportmarkt darstellt.

Eine Exportsteigerung gibt es auch bei den osteuropäischen Ländern
außerhalb der EU mit +9,1 Prozent (31,4 Millionen Euro). Russland
führt hier als wichtiger Zielmarkt mit 13 Millionen an, an zweiter
Stelle liegt Kroatien mit rund 12 Millionen Euro.

Der Möbelmarkt in Asien verzeichnet im Gegensatz dazu ein
Exportminus von 7 Prozent mit rund 61 Millionen Euro. Japan bleibt
weiterhin Spitzenreiter, allerdings mit einem Rückgang von 22,1
Prozent (32 Millionen Euro).

Auch die Möbelexporte nach Amerika haben sich in den ersten drei
Quartalen 2007 verringert, und zwar um 20,6 Prozent. Am meisten Möbel
werden in die USA ausgeführt (11 Millionen Euro Exportwert, - 15,8
Prozent), gefolgt von Kanada mit rund 5 Millionen Euro (-19,1
Prozent).

Einen starken Zuwachs gibt es bei der Einfuhr von Möbeln nach
Österreich zu verzeichnen: Der Gesamtimport hat um beachtliche 24,9
Prozent zugelegt und liegt bei rund 990 Millionen Euro. Den größten
Anteil haben die EU-26 mit 884 Millionen Euro (+25,9 Prozent).
Deutschland ist Hauptimporteur und führt die Liste mit 483 Millionen
Euro (+22,2 Prozent) an, gefolgt von Italien mit 82 Millionen Euro
(+16,8 Prozent). Wie schon im Vorjahr belegt auch heuer wieder Polen
mit rund 71 Mio. Euro (+95, Prozent) Platz 3, gefolgt von Rumänien
mit 51 Millionen Euro (+10,9 Prozent). Rückläufige Tendenz gab es im
Gegensatz dazu bei Möbelimporten aus Frankreich (-22 Prozent) und dem
Vereinigten Königreich (-16,2 Prozent).

Ein Rückgang ist auch wie im vergangenen Jahr bei den
Möbelimporten aus dem EFTA Raum (-2,7 Prozent) zu beobachten.
Hingegen konnten die Staaten aus Osteuropa den Gesamtexport nach
Österreich um +17,1 Prozent steigern (23 Millionen Euro).
Importsteigerungen gab es auch aus Asien mit +37,3 Prozent (36
Millionen Euro): Hauptimportland China verzeichnet dabei einen
besonders großen Zuwachs von +72,8 Prozent (21 Millionen Euro), an
zweiter Stelle rangiert Vietnam mit 4,5 Millionen Euro, gefolgt von
Indonesien (3,6 Millionen Euro). (JR)

Rückfragehinweis:

Wirtschaftskammer Österreich
   Die österreichische Möbelindustrie/austrian furniture industry 
   Mag. Dolunay Yerit
   Tel. +43/1/712 26 01 DW 21 
   Fax +43/1/713 03 09
   mailto:yerit@moebel.at, 
   http://www.moebel.at

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