JVP Kärnten: SPÖ Jugendreferentin lässt Jugend im Stich!

Kärnten wird zum Altenheim Österreichs. Landesjugendreferentin Schaunig schaut tatenlos zu.

Klagenfurt (OTS) - "Wenn die Jugendreferentin so weitermacht wie bisher, steht Kärnten bald als das Altenheim Österreichs da", äußert sich heute Julia Schaar, gf. Landesobfrau der Jungen ÖVP Kärnten, zu den aktuellen Studien über die hohe Jugendabwanderung aus unserem Bundesland.

"Viele Junge sehen in Kärnten aufgrund schlechter Beschäftigungs-aussichten und Verdienstmöglichkeiten keine berufliche Zukunft mehr und wandern ab.Hier wird viel zu wenig Initiative gezeigt, nur mit halbherzigem Engagement und untauglichen Mitteln gearbeitet", so Schaar. Es ist nicht genug zwei Berufsorientierungsmessen zu veranstalten und sich auf diesen Aktionen auszuruhen. "Solche punktuellen Schnellschussaktionen wie die "LILITH" und die "BOOM" geben höchstens ein gutes Pressefoto für die Jugendreferentin, stellen aber kein umfassendes und nachhaltiges Berufs-, Aus- und Weiterbildungskonzept dar." Nur durch langfristig effektive Initiativen ist es zukünftig möglich, die Jugendarbeitslosigkeit zu senken.

Die JVP fordert eine deutliche Aufwertung des Lehrberufes. "Eine Mindestentschädigung für Lehrlinge von 500Euro im ersten Lehrjahr wäre der erste Schritt in diese Richtung.

Laut den aktuellen AMS Daten waren Ende 2007 nicht weniger als 3.181 Jugendliche in Kärnten ohne Arbeit. Sie stehen damit statt eines Berufseinstieges vor dem Nichts. "Jeder einzelne arbeitslose Jugendliche ist einer zuviel - wann gedenkt die Landesjugendreferentin endlich etwas dagegen zu unternehmen?", macht Schaar auf die untragbare Situation aufmerksam.

Die Jugendreferentin des Landes Kärnten möge sich endlich für die Belange der Jugend einsetzen und damit auch der jugendlichen Arbeitnehmer einzusetzen. "Für eine Sozial- und Jugendreferentin muss es eine Selbstverständlichkeit sein, der Jugend in unserem Land Zukunftsperspektiven zu bieten. Ihre stiefmütterliche Vernachlässigung dieses so wichtigen Referats ist einfach nicht tragbar", so Schaar abschließend. (Schluss)

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