Schieder: "Strache soll zuerst nachdenken, bevor er spricht"

Aussagen des FPÖ-Chefs zu Tschad-Einsatz im Stil völlig inakzeptabel - Strache politisch ahnungslos

Wien (SK) - "Die heutige Kritik von FPÖ-Obmann Strache an Verteidigungsminister Darabos ist aufs Schärfste zurückzuweisen", so der außenpolitische Sprecher und internationale Sekretär der SPÖ, Andreas Schieder. Strache hat am Parteitag der FPÖ-NÖ im Zusammenhang mit dem Tschad-Einsatz von einer "verbrecherischen Politik" gesprochen und Darabos vorgeworfen, "unsere Soldaten in den Tod zu schicken". "Strache soll zuerst nachdenken, bevor er spricht. Denn seine Aussagen sind nicht nur in ihrer Wortwahl absolut inakzeptabel, sondern zeugen noch dazu von völliger politischer Ahnungslosigkeit", so Schieder am Samstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****

Dem Einsatz im Tschad liege ein Mandat der UNO und ein Beschluss der EU zugrunde, die österreichischen SoldatInnen sind bestens ausgerüstet für den Einsatz, betonte der SPÖ-Abgeordnete. Österreich stehe zu seiner Verpflichtung, seinen Beitrag zu leisten - denn schließlich handle es sich beim Tschad-Einsatz um eine "humanitäre Aktion, um das Leben von hunderttausenden Menschen zu retten". Daher sei die Mission auch nicht im Widerspruch zur Neutralität, wie der FPÖ-Obmann behauptet, sondern im Gegenteil ein Paradebeispiel für gelebte aktive Neutralitätspolitik und Solidarität, machte Schieder deutlich. (Schluss) ps

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