Tschad: GROSZ: Österreich braucht keine Wüstenkrieger, sondern starken Heimatschutz

Eiskalter Verteidigungsminister verheizt unsere Soldaten im Tschad

Wien 2008-01-12 (OTS) - Ein flammender Appell an Verteidigungsminister Norbert Darabos den Kampfeinsatz des österreichischen Bundesheeres im Tschad doch noch abzusagen, kommt von BZÖ-Generalsekretär Gerald Grosz: "Herr Verteidigungsminister, wenn Sie nicht wollen, dass an ihren Händen das Blut der österreichischen Soldaten klebt, dann blasen Sie diese Todesmission ab! Herr Verteidigungsminister, wenn Sie nicht wollen, dass Österreich sein eigenes kleines Vietnam erlebt, dann blasen Sie diese Todesmission ab! Herr Verteidigungsminister, wenn Sie nicht wollen, dass österreichische Soldaten in einem Kampfeinsatz die österreichische Neutralität endgültig in einem Kugelhagel beerdigen, dann blasen Sie diese Todesmission ab!", so Grosz.

Für den BZÖ-Generalsekretär ist es unverständlich, dass sich Darabos darüber freue, dass Soldaten in einen Kampfeinsatz ziehen. "Menschenleben stehen auf dem Spiel und für Menschenleben kann niemand die politische Verantwortung übernehmen. Es kommt immer mehr der schreckliche Verdacht auf, dass sich hier ein Zivildiener auf Kosten der österreichischen Soldaten und ihrer Familien als Verteidigungsminister profilieren will", betont Grosz. Der Einsatz im Tschad sei nicht gut vorbereitet, bisher habe nur Chaos geherrscht, Frankreich könne als führende Nation aufgrund seiner Geschichte und Parteilichkeit von einem neutralen Land nie akzeptiert werden, es gibt viel zu wenige Truppen, viel zu wenig Gerät und die Europäer landen in einem Land, dass generell feindlich eingestellt ist.

"Sowohl amerikanische Studien wie auch die Weigerung der deutschen Bundesregierung an dieser Todesmission teilzunehmen sprechen für sich. Die 50 Millionen Euro die dieser Kamikaze-Einsatz kostet, hätten in Österreich besser für eine gute Ausrüstung des Bundesheeres verwendet werden sollen. Wir brauchen keine Wüstenkrieger, sondern einen starken Heimatschutz", so Grosz abschließend.

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