• 12.01.2008, 10:24:38
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Seniorenbund: Schwamm drüber - Danke Willi Molterer!

Khol: "Na endlich, Vernunft und Konsens sind eingekehrt"

Wien (OTS) - "Die gestrige Einigung innerhalb der Regierung zur
24-Stunden-Betreuung ist genau das, was wir brauchen", stellte Dr.
Andreas Khol, der Bundesobmann des Österreichischen Seniorenbundes,
fest. Der Seniorenbund hatte immer betont, dass das Gesetz zu
24-Stunden-Betreuung anwendbar sei, und seine Beratungstätigkeit
hinsichtlich der Legalisierung bestehender Betreuungsverhältnisse
intensiv gestaltet. "Wir empfehlen nun allen Betroffenen die
Anmeldung als selbstständige Betreuungskraft bei der
Bezirkshauptmannschaftsbehörde", so Khol, denn: "Der Strafverzicht
ist genau das was wir gebraucht haben, um die Menschen nicht zu
beunruhigen, sondern ihnen Sicherheit zu geben." Der Seniorenbund
dankt Vizekanzler Willhelm Molterer, der bei der Regierungsklausur
das Thema auf die Tagesordnung brachte, und Bundeskanzler Alfred
Gusenbauer, der die "Bestemmposition" mancher SPÖ-Granden beendet
hat. Zudem dankt der Seniorenbund den beiden Klub-Obleuten Wolfgang
Schüssel und Josef Cap, die die Rückkehr zur Vernunft vorbereitet
haben.

"Im Initiativantrag, der offensichtlich bei der Sondersitzung des
Nationalrates am 16. Jänner eingebracht wird, sollten auch die beiden
anderen, wesentlichen Anliegen berücksichtigt werden", forderte Khol.
Einmal müssten die Betreuungsrechte bei der nichtmedizinischen Pflege
ausgedehnt werden: "die 24-Stunden-Betreuungskräfte müssen mehr tun
dürfen, als nur den Hauhalt zu führen", wie Khol besonders betone.
Das zweite große Anliegen ist eine vernünftige Regelung zur
Qualitätskontrolle bei der Rund-um-die-Uhr-Betreuung. Diese solle,
"mit den großen Betreuungsorganisationen gemeinsam erarbeitet
werden", so Khol.

Jedenfalls bedeute die gefundene Regelung "die Rückkehr zu
Vernunft und Konsens. Außerdem erleichtert sie die Legalisierung. Die
finanzielle Frage aber bleibt offen", wie Khol unterstrich: "Wir
erwarten hier von der Landeshauptleute-Konferenz, die ebenfalls am
16. Jänner stattfindet, eine einheitliche Regelung betreffend der
Unterstützung jener Familien, die eine 24-Stunden-Betreuung brauchen
und bezahlen müssen." Als Vorbild für alle anderen Bundesländer
sollten das Modell von Vorarlberg und Niederösterreich dienen:
Verzicht auf die Vermögensgrenze, 500 Euro Förderung pro Familie.

Rückfragehinweis:
Österreichischer Seniorenbund
Mag. Martin Amor
Tel.: 0699/10444731

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