Blecha: Legalisierung statt Kriminalisierung der 24-Stunden-Pflege wird Wirklichkeit

Verlängerung der Hacklerregelung ist "Freudentag"

Wien (SK) - Der Präsident des Pensionistenverbands Österreich, Karl Blecha, zeigte sich am Samstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst sehr erfreut über die Einigung der Regierung bezüglich der 24-Stunden-Pflege: "Das ist eine wichtige und richtige Entscheidung, mit der die letzten Hindernisse der 24-Stunden-Betreuung für pflegebedürftige Menschen beseitigt werden." Besonders begrüßt Blecha, dass in Kürze durch eine gesetzliche Regelung die illegale Pflegetätigkeit vor dem 1.1.2008 nicht zu Nachforderungen führen wird. Um die Pflege daheim auch für eine breite Schicht der Bevölkerung leistbar zu machen, müsse es außerdem - wie auch im Regierungsprogramm festgeschrieben - zu einer Erhöhung des Pflegegeldes kommen. ****

Die vom PVÖ Anfang Dezember vorgestellte Lösung, die als Alternative zur Amnestie angedacht wurde, sieht Blecha nun erfüllt. "Damit ist der Weg frei für sofortige Anmeldungen der rund um die Uhr-Betreuung." Jetzt sei es wichtig, die Information zu forcieren und die Anmeldungen ehest baldigst durchzuführen und nicht erst bis zum 30.6. zuzuwarten. Wesentlich dafür ist auch, dass das One-Stop-Shop-System bundesweit durchgeführt wird und die Anmeldungen so einfach wie möglich gestaltet werden.

Hacklerregelung wird fortgesetzt - "gewaltiger sozialpolitischer Fortschritt"

Als "gewaltigen sozialpolitischen Fortschritt" und "Freudentag" sieht Blecha die Verlängerung der Hacklerregelung bis 2013. Bundeskanzler Alfred Gusenbauer habe damit eingehalten, was vor der Wahl versprochen wurde, nämlich "45 Jahre sind genug und damit abschlagsfrei in Pension zu gehen". Die Einberechnung des Krankenstands in die Berechnung der Bezugszeiten ist eine Forderung des PVÖ, die von den bisherigen Regierungen stets zurückgewiesen wurde. "Es ist erfreulich, dass die Regierung Gusenbauer diese Forderung erfüllt." (Schluss) up

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