LH Jörg Haider fordert Asylstopp für tschetschenische Asylwerber und legt erschreckende Zahlen auf den Tisch!

Heftige Kritik an Platter und Fremdenbehörden - "Völliges Versagen" und "leichtsinniger Umgang in der Vergabe von Asyl an Tschetschenen"

Klagenfurt (OTS) - Angesichts der Gewaltexzesse von tschetschenischen Asylwerbern in Kärnten, die in der Folge von Landeshauptmann Jörg Haider abgeschoben wurden, den schweren sexuellen Übergriffen durch tschetschenische Asylwerber in Oberösterreich, aber auch der Schengen-Erweiterung, die zu einer massiven Zunahme von Asylwerbern aus Tschetschenien geführt hat, forderte heute Kärntens Landeshauptmann Jörg Haider einen sofortigen Asylstopp für tschetschenische Asylwerber in Österreich.

Haider wird dem Innenministerium in diesem Zusammenhang "völliges Versagen zulasten der Sicherheit der Österreicherinnen und Österreicher" und den zuständigen Behörden einen "leichtsinnigen Umgang in der Vergabe von Asyl an Tschetschenen" vor. Der Landeshauptmann legt dazu Zahlen der "asylkoordination" auf den Tisch: Während in Österreich in den ersten elf Monaten des Jahres 2007 69% der russischen Asylwerber Asyl in Österreich bekommen haben, wurde im Jahr 2006 im EU-Land Slowenien lediglich ein einziger russischer Asylantrag positiv erledigt und in der Slowakei überhaupt kein einziger! Im Jahr 2006 lag übrigens die Anerkennungsquote in Österreich gleich bei 71 Prozent! Landeshauptmann Jörg Haider: "Für sämtliche EU-Staaten gilt die gleiche Genfer Flüchtlingskonvention. Ich frage Sie daher, Herr Innenminister, warum gewähren Sie alljährlich weit über 2000 Tschetschenen Asyl in Österreich während es etwa unser Nachbarland Slowenien im Einklang mit der Genferflüchtlingskonvention schafft, keinem einzigen Tschetschenen Asyl zu geben?!"

"Andere EU-Staaten wie Slowenien zeigen vor, dass ein Asylstopp für tschetschenische Asylwerber möglich ist. Was in anderen EU-Staaten möglich ist, muss daher auch in Österreich möglich sein", so der Landeshauptmann, der bei tschetschenischen Asylwerbern ein "erhöhtes Gewaltpotenzial" ortet. Umso mehr sei Platter gefordert, sagte Haider abschließend.

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