Wittmann zu aktueller Blutdoping-Affäre: Kriminelles Umfeld bestrafen, aber nicht Sportler kriminalisieren

Wien (SK) - Zu den sich verdichtenden Meldungen bezüglich Blutdoping, die auf ein Wiener Labor hinweisen, plädierte SPÖ-Sportsprecher Peter Wittmann am Samstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst dafür, das kriminelle Umfeld zu bestrafen, aber die Sportler nicht zu kriminalisieren. "Sollten sich die Vorwürfe gegen dieses Wiener Labor erhärten, so muss man davon ausgehen, dass es sich hierbei sogar um einen Verstoß gegen das Arzneimittelgesetz handelt, der unter Strafe gestellt ist. Sollte Blutdoping nicht vom Arzneimittelgesetz umfasst sein, so muss das Gesetz erweitert werden", betonte Wittmann. ****

Derartige Vorfälle würden den Standpunkt der SPÖ erhärten, dass das Umfeld von Sportlern, wie etwa Trainer, Ärzte, Masseure, oder eben Labors, die solche Doping-Methoden anwenden, unter strenge Strafe gestellt werden. "Wenn nötig, ist hier auch der Strafrahmen zu erhöhen", kann sich Wittmann eine strengere Vorgehensweise vorstellen, betonte aber abschließend: "Trotz aller hitziger Diskussion sollte man vermeiden, die Sportler zu kriminalisieren." (Schluss) up

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Tel.: 01/53427-275,
Löwelstraße 18, 1014 Wien, http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK0009