Grillitsch drängt auf rasche Einigung für ein Soforthilfe-Programm für Biogasanlagen

SPÖ hat Chance einer Einigung heute verstreichen lassen

Wien (OTS) - "Heute hätte die Möglichkeit bestanden, eine Ministerratseinigung über ein Soforthilfe-Programm für gefährdete Biogasanlagen zu erzielen. Leider wurde diese Chance im Rahmen der Regierungsklausur nicht genutzt", bedauert Bauernbundpräsident und ÖVP-Klubobmann-Stellvertreter Fritz Grillitsch. "Heute wurde von der ÖVP ein entsprechender Vorschlag an die SPÖ übergeben, aber der notwendige Beschluss darüber ist noch nicht gefallen und auf den 23.01. verschoben worden. Anstatt rasch zu helfen, werden die 270 Anlagenbetreiber weiterhin mit einer Entscheidung hingehalten", erklärt der Bauernbundpräsident. Viele der heimischen Biogasanlagenbetreiber stünden aufgrund der gestiegenen Rohstoffpreise und der gegenwärtigen gesetzlichen Rahmenbedingungen kurz vor dem Aus.

"Die Biogasanlagenbetreiber haben entsprechend den österreichischen Klimazielvorgaben hohe Investitionssummen getätigt, um aus heimischen Ressourcen die Ökostromproduktion zu steigern. Diese Menschen dürfen wir nicht hängen lassen - und müssen endlich handeln", fordert der Bauernbundpräsident.
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