Neue Chancen für ehemalige Pabneu-MitarbeiterInnen

Linz (OTS) - Nach der heutigen Entscheidung des Konkursgerichtes wird folgende Lösung umgesetzt: 170 der rund 200 ehemaligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der in den Konkurs geschlitterten Fa. Pabneu in Pabneukirchen (PE) können für eine neue Produktion übernommen werden. Die neue, geplante Produktpalette erfordert jedoch eine Aufschulung und Weiterbildung der in Aussicht genommenen Beschäftigten: Hilfskräfte sollen zu Fachkräften mit Lehrabschluss, gelernte Kräfte zu Tischlereitechnikern weitergebildet werden.

"Zum Erwerb dieser Qualifikationen hat das AMS OÖ Implacement angeboten. Damit bleibt der Standort für den Investor interessant und 85 % der ehemaligen Pabneu-Beschäftigten haben die Chance auf eine überwiegend qualifiziertere Weiterbeschäftigung im neuen Betrieb. Dieses Angebot gilt auch für über 50jährige Beschäftigte", erläutert Landesgeschäftsführer Roman Obrovski die Zielsetzung des Konzepts.

Stiftungsgeld in Höhe des Nettolohns

Das AMS OÖ zahlt für die Dauer der Qualifizierung Stiftungs-Arbeitslosengeld und übernimmt damit rund 53 Prozent der kalkulierten Gesamtkosten. Den Großteil der Ausbildungskosten übernimmt das Land OÖ (9 Prozent der Gesamtkosten). Der Investor hingegen gewährt den StiftungsteilnehmerInnen ein erhöhtes monatliches Stipendium, so dass das Ersatz-Einkommen während der Qualifizierung dem bisherigen Nettolohn entsprechen wird (38 Prozent der Gesamtkosten).

MitarbeiterInnen, die nicht in die neue Firma übernommen werden, können eine bis zu dreimonatige Berufsorientierung absolvieren. Beim AMS Perg haben bisher neun Firmen aus der Region ihr Interesse an ehemaligen Pabneu-MitarbeiterInnen angemeldet.

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