Straffreiheit nützen, um Menschen zu informieren

LH Sausgruber: Chance für Gesamtkonzept jetzt groß - Erhöhung des Pflegegeldes wäre der nächste logische Schritt

Bregenz (VLK) - Landeshauptmann Herbert Sausgruber begrüßt die heute, Freitag, in der Klausur der Bundesregierung erzielte Einigung zur sechsmonatigen Straffreiheit bei der 24 Stunden-Pflege. "Die heutige Einigung ist sehr positiv und sollte nun genutzt werden, die Menschen umfassend über die neuen Rahmenbedingungen zu informieren", betont Landeshauptmann Herbert Sausgruber. "Im Interesse der betroffenen Menschen sollte diese Einigung nun auch als Chance begriffen werden, um ein Gesamtkonzept für die kommenden Herausforderungen für die Pflege zu erarbeiten".

Der Landeshauptmann appelliert an die Vertreter des Bundes, nunmehr die Chance zu nutzen: "Die anstehende Gesamtlösung könnte durch die Anhebung des Pflegegeldes durch den Bund und die Länder erreicht werden. Landesrätin Greti Schmid ergänzt: Vorarlberg hat 1991 das Pflegegeld "erfunden", um im Betreuungs- und Pflegefall ein Abgleiten in die Sozialhilfe von Personen mit durchschnittlichen oder kleineren Pensionen zu vermeiden. Bei entsprechendem Ausbau würden Betroffene im Pflegeheim nicht mehr unter die Sozialhilfe fallen. "Eine Gesamtlösung wäre darüber hinaus für die große Koalition auch eine große Chance, den Menschen in diesem Land zu zeigen, dass die Herausforderungen der Zeit auch angenommen werden und trotz Meinungsverschiedenheiten auch große Probleme gelöst werden können", so Landeshauptmann Sausgruber.

Im Übrigen zeigte sich der Landeshauptmann auch zufrieden, dass die Argumente beim Bundeskanzler und Sozialminister endlich Gehör gefunden haben.

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