Pröll begrüßt Bartenstein-Vorlage zu Biogas und flüssiger Biomasse

Hoffnung für akut gefährdete Ökostromanlagen

Wien (OTS) - Aufgrund der gebotenen Dringlichkeit hat Martin Bartenstein der SPÖ einen Vorschlag zur Soforthilfe für Anlagen zur Stromerzeugung aus Biogas und flüssiger Biomasse übergeben, die aufgrund von Preissteigerungen bei Rohstoffen in ihrem Bestand akut gefährdet sind. Eine Beschlußfassung ist für den 23. Jänner in Aussicht genommen. Dies sei ein für das Überleben vieler Anlagen im ländlichen Raum dringend notwendiges Signal, so Umweltminister Josef Pröll heute, Freitag, unmittelbar im Anschluß an den Ministerrat.

Gegenüber den ursprünglichen Kalkulationen hat sich der Maispreis seit dem Vorjahr auf Grund von Ernteausfällen in Österreich nahezu verdoppelt. Bei Ökostromanlagen auf Basis von flüssiger Biomasse ist eine vergleichbare Preisentwicklung gegeben. Es ist daher dringend notwendig, für die betroffenen Ökostromanlagenbetreiber die Preissteigerungen, die in dieser Form nicht vorhersehbar waren, zu kompensieren, um den wirtschaftlichen Ruin dieser Anlagen und damit einen empfindlichen Einbruch in der Ökostromentwicklung abzuwenden. Es sollte daher durch eine Verordnungsermächtigung der Bundesminister für Wirtschaft und Arbeit in die Lage versetzt werden, für Ökostromanlagen die Ökostrom auf Basis von flüssiger Biomasse oder von Biogas erzeugen, einen Rohstoffzuschlag zu bestimmen, der die Preissteigerungen ausgleicht.

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